Gründung des Internationalen Koordinationskomitees
Die paralympischen Spiele von Arnheim 1980 dienten der Konsolidierung der Sportprogramme der vier grossen Behindertengruppen.
Zum ersten Mal überhaupt waren ihre jeweiligen internationalen Sportverbände gleichzeitig an einem Austragungsort vertreten.
Diese Spiele leiteten die Gründung des Internationalen Koordinationskomitees (ICC) ein, in dem jeder Verband vertreten war. Dies führte schliesslich zur Gründung des IPC als Leitungsgremium der paralympischen Spiele bis zum Ende des Jahrzehnts.

1 973 Athleten aus 43 Ländern
Bei den Spielen traten 1 973 Para-Athleten aus 43 Ländern in 13 Sportarten gegeneinander an.
Zum ersten Mal war auch die Disziplin Sitzvolleyball dabei.
Die anderen Sportarten waren: Bogenschiessen, Para-Leichtathletik, Dart-Schiessen, Rasenschüsseln, Torball, Schießen, Para-Sport, Para-Schwimmen, Tischtennis, Gewichtheben, Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Fechten und Ringen.

Quelle: https://www.paralympic.org/arnhem-1980

29 Medaillen für die Schweiz

Bei den zahlreichen Wettkämpfen in 13 Sportarten gewann die Schweizer Delegation insgesamt 29 Medaillen, davon waren 9 golden, 10 silbern und 10 bronzen. Die USA führe den Medaillenspiegel mit 195 Medaillen an. Die Schweiz war auf dem 15. Platz.

Die Medaillengewinner der Paralympics 1980 in Arnheim.