Quick Facts

  • Status

    Aktiv
  • Wohnort

    Lenzburg AG

  • Geburtsdatum

    06.01.2003

  • Beruf

    Studentin

  • Klassifikation

    S6

  • Disziplinen

    100 m Freistil, 400 m Freistil, 100 m Rücken

  • Behinderung

    Arthrogryposis multiplex congenita (AMC)
    Versteifungen/Beeinträchtigungen der Gelenken vor allem an den Beinen, aber auch den Armen, Hörbehinderung

  • Behinderungsgrund

    Geburtsgebrechen

  • Hobbies

    Freunde treffen, backen

  • Stärken

    Durchhaltewille, Ausdauer, Zielstrebigkeit

  • Schwächen

    «kleinere» Routinedinge

  • Lieblingsmusik

    was gerade aktuell ist

  • Lebensmotto

    Wenn das Ende noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende

  • Ziele für die Paralympcis in Tokio

    Finalteilnahme


Nora Meister auf …

Das Schwimmtalent aus dem Aargau – genauer gesagt aus Lenzburg – mischt schon früh an internationalen Wettkämpfen mit. Bereits mit 13 Jahren schwamm sie an der EM in Funchal (Portugal) zweimal ins Finale (100 m Rücken, 400 m Freistil). Zwei Jahre später wurde sie in Dublin (IRL) Europameisterin im 100 m Rücken (S7) und 400 m Freistil (S7). Die Süssigkeitenliebhaberin hat Tokyo 2020 ganz oben auf ihrer Wunschliste, ein Ziel, welches sie mit ihrem Fleiss und ihrer Ausdauer erreichen kann.

Ihr Geburtsgebrechen Arthogryposis multiplex congenita (AMC) entsteht am Ende der ersten drei Schwangerschaftsmonate und verursacht eine Gelenksteife (Dysmorphie) in einzelnen Gelenken. Bei Nora sind die Arme und Beine betroffen.

Nora Meister wurde am 01. Dezember 2018 der Allianz Newcomer Award an der Swiss Paralympic Night im Schweizerhof in Bern zu ehren ihrer hervorragenden Leistungen in Dublin verliehen.

Definitiver Durchbruch 2019

Nach ihren Erfolgen an den Europameisterschaften in Dublin 2018 konnte Nora Meister ihre Leistungen im Becken in der Saison 2019 weiter verbessern. Am Weltcup in Berlin schwamm sie über die nicht-paralympische Distanz 200m Rücken einen neuen Weltrekord. Damit unterstrich sie bereits ihre gute Form im Hinblick auf die Weltmeisterschaften von London im September 2019. Nach einem langen und harten Trainingsblock in Magglingen reiste sie gut vorbereitet ins Vereinigte Königreich.

Bei ihrem ersten Einsatz an einer Weltmeisterschaft gewann sie bereits die Bronzemedaille. Über 400m Freistil konnte sie eine neue persönliche Bestleistung schwimmen und danach die wohlverdiente Siegerehrung geniessen. Bereits einen Tag später konnte sie nachdoppeln und sich über 100m Rücken mit Rang drei ihre zweite Medaille erkämpfen. Mit diesen großartigen Leistungen überraschte sie sich selbst ein wenig und zeigte, dass sie auf einem tollen Weg zu weiteren Spitzenleistungen ist.

Weltrekord an der EM im portugiesischen Funchal

Definitiv an der Weltspitze angekommen ist die junge Aargauerin nach ihren hervorragenden Resultaten bei den Europameisterschaften auf der Azoren-Insel Madeira Ende Mai 2021. Ein paar Monate vor den Paralympics in Tokio holte sie bei dieser EM Gold über 100 Meter Rücken und Silber über 100 Meter Freistil. Und damit war noch nicht genug. Die 18-Jährige schaffte mit ihrer Zielzeit von 5:12.87 über 400 Meter Freistil einen neuen Weltrekord. Sie fiel vor allem durch gute Wenden und ihren schnellen Armschlag auf. Die Para-Schwimm-EM war ein wichtiger Gradmesser für die Paralympics in Tokio.

Portrait – Mit Tiefgang in das Leben des Para-Schwimmtalents Nora Meister – Seite 4 und 5: SP_merci_2_2018

06.07.2021 02:00

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12.07.2021 03:11

Ein Team, ein Geist - und jetzt kommt das Kribbeln

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27.09.2021 09:47

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