Pascal Christen, Ski alpin


Quick Facts
Status
AktivWohnort
6207 Nottwil
Geburtsdatum
19.12.1992
Beruf
Profi-Sportler
Disziplin
Slalom, Riesenslalom, Super-G, Abfahrt, Super Kombi
Wettkampfklasse
LW 10-2
Behinderung
Paraplegie seit 2016
Behinderungsgrund
Mountainbike-Unfall
Webseite
Sport prägte Pascal Christens Leben schon immer. Von den Eltern inspiriert, war der Nidwaldner bereits in jungen Jahren mit dem Bike unterwegs oder bei Skirennen am Start. Nach seinem Mountainbike-Unfall 2016 in Kanada und der daraus resultierenden Querschnittlähmung fand er schnell den Weg zurück auf die Piste: Bereits im Januar 2017 sass er erstmals im Monoskibob, ein Jahr später bestritt er sein erstes Rennen. Für Pascal war klar: Skifahren ist der schnellste und dynamischste Rollstuhlsport – genau die Herausforderung, die er sucht.
Zwei Leben – und der Sport als Konstante
«Ich habe mit dem Unfall eine Chance bekommen», meint der Nidwaldner. Pascal Christen spricht offen über seine Querschnittlähmung und die zwei Leben, die sie für ihn geschaffen hat – das erste vor dem Unfall, das zweite danach. Die Diagnose stellte zuerst alles auf den Kopf: Alltagsroutinen mussten neu erlernt werden, Begegnungen veränderten sich. Doch Pascal Christen ist ein optimistischer Realist, für den das Glas immer halb voll ist. «Es ist eine Einstellungsfrage: Will ich sehen, was geht – oder was nicht mehr geht?» Der Sport blieb somit seine stärkste Konstante.
Aus der anfänglichen Herausforderung wurde schnell Leidenschaft, aus Leidenschaft Höchstleistung: Mit Kreativität, Neugier und täglicher Arbeit an Material, Trainingsmethoden und Technik fand er den Weg bis zur Weltspitze des Para-Skisports.
Erste Weltcup-Podestplätze, erste WM, erste Paralympics
Im Februar 2021 feierte Pascal Christen in Saalbach seine ersten beiden Weltcup-Podestplätze. Ein Jahr später startete der Monoskibobfahrer erstmals an der WM, welche als Hauptprobe für die Paralympics galt. In Lillehammer 2022 erzielte er zwei Top 10-Resultate. Ein Monat später wurde für seine ersten Paralympics in Beijing 2022 selektioniert. Dort wollte er vor allem erste Erfahrungen sammeln und er erzielte mit dem 14. Rang im Slalom sein bisher bestes Resultat an Paralympics.
Um sich ganz dem Spitzensport zu widmen, pausierte der gelernte Grafiker sein Studium ab 2021. Dank Crowdfunding, Sponsoren und der Spitzensportförderung der Schweizer Armee konnte er seine Trainings nach und nach professionalisieren – mit mehr Volumen, gezielter Betreuung und stärkerem Fokus auf Regeneration und mentale Vorbereitung.
Neben dem Spitzensport ist Pascal Christen heute auch Referent, beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Wakeboarden, Biken und Design. Die Kreativität ist im Sport sowie im Alltag sein stetiger Begleiter.
Top 5 als Ziel – der Realist hisst die Segel
Pascal Christen startet in allen fünf alpinen Disziplinen des Para-Skisports. Der Riesenslalom und der Super-G gehören dabei zu seinen Stärken. Sein Ziel: Sich weiterentwickeln und langfristig zu den Top 5 der Welt gehören.
Mit seinem Lieblingsmotto im Gepäck – «Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht – und der Realist hisst die Segel.» – bleibt er ein Realist mit grossem Antrieb und noch grösserer Freude am Sport. Denn trotz aller Ambitionen bleibt die Freude sein wichtigster Motor: «Lächeln ist aerodynamischer», sagt er und lacht. «Mit Freude geht alles einfacher – im Skisport und im Leben.»
Pascal Christen | Schweizer Skirennfahrer und Rollstuhlsportler

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