Carmen Brussig

Beschreibung

Im paralympischen Wettkampfsport sind bislang nur Sportler*innen mit einer Sehbehinderung oder einer Erblindung zugelassen.
Judo wurde 1988 bei den Paralympischen Spielen in Seoul als offizielle Sportart für Männer eingeführt, 2004 in Athen kam der Wettbewerb für Frauen hinzu.

Para Judo basiert auf den gleichen Fertigkeiten, Bewegungen, Taktiken und Respekt wie die sehende Version des Spitzensports. Wegen ihrer Sehbehinderung oder Erblindung müssen die Judoka zusätzlich auf alle ihrer Sinne und Instinkte verlassen, um ihren Gegner zu besiegen. Der einzige Unterschied zur olympischen Variante ist, dass die Athleten beim Kampfbeginn vom Kampfrichter in die Mitte der Kampfmatte begleitet werden und dort vor jedem «Hajime» mit der vorgeschriebenen «Kumi Kata» starten. Der Kampf wird unterbrochen, sobald beide Hände von einem Kämpfer:in vom Judogi gelöst sind. Dadurch wird die fehlende visuelle Kontaktaufnahme ein Stück weit ausgeglichen. Ein Para Judo Wettkampf dauert vier Minuten, danach eine Verlängerung (Golden Score) bis einer mindestens eine Waza-Ari Wertung bekommt oder eine dritte Strafe.

Klassifizierung

Zur Teilnahme an paralympischen Wettbewerben sind Judoka mit unterschiedlich stark ausgeprägten Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit berechtigt. Sie werden neu im Para Judo nur noch in zwei Seh-Klassifikationen J1 und J2 unterschieden. Neu kämpfen J1 und J2 nicht mehr miteinander und die Gewichtsklassen wurden angepasst. Die Wettkämpfer:innen kämpfen bei Welt- und Regionalmeisterschaften, Grand Prix und Paralympischen Spielen seit 01.01.2022 in den folgenden Wettkampf Einteilungen:

 

Nach Paralympics 2024 ändert sich die Wettkampf Einteilung erneut.

IBSA – Para Judo

Home – IBSA Judo

Carmen Brussig

Judo

Aktiv

Keine aktuellen Events zu dieser Sportart vorhanden.