17. Februar 2026

Die Para-Snowboarderin Romy Tschopp wird aus medizinischen Gründen nicht an den Paralympics in Milano Cortina 2026 teilnehmen können. Der Heilungsprozess nach ihrer Schulterverletzung vom November 2025 lässt die Rückkehr auf dem Schnee nicht zu.

Die Sissacher Paralympics-Hoffnung stürzte beim Weltcup im niederländischen Landgraaf Ende November und verletzte sich schwer an der Schulter. Dabei wurde eine wichtige Sehne im Schulterbereich samt knöchernem Ansatz abgerissen und zwei Nerven wurden verletzt. Die Baselbieterin wurde operiert und arbeitet seither in der Klinik REHAB Basel an ihrem Comeback.

Romy Tschopp: «Es ist ein Stich ins Herz».

Die Teilnahme an den Paralympics war lange Zeit Tschopps grosser Hoffnungsschimmer. «Es ist extrem hart, so kurz vor den Paralympics einsehen zu müssen, dass es nicht reicht. Es ist ein Stich ins Herz. Aber meine Gesundheit steht an erster Stelle», meint Romy Tschopp. «Ich kann den Arm langsam wieder bewegen, aber den Alltag im Rollstuhl noch nicht selbstständig bewältigen», so Tschopp.

Auch aus medizinischer Sicht ist ein Wettkampfstart ausgeschlossen. «Romy macht in der Rehabilitation sehr gute Fortschritte. Aufgrund der Komplexität der Schulterverletzung sowie der weiterhin bestehenden Funktionseinschränkungen benötigt die vollständige Genesung jedoch deutlich mehr Zeit. Die hohen Belastungen und Erschütterungen im Snowboardcross würden ein zu grosses Risiko für den Heilungsverlauf darstellen», erklärt Marion Grögli, Teamärztin des Paralympic Swiss Teams in Milano Cortina 2026.

Erste Snowboarderin an Paralympics

Romy Tschopp schrieb bereits 2022 Geschichte, als sie in Peking als erste Schweizer Snowboarderin an Paralympics teilnahm. Aktuell ist sie die einzige weibliche Athletin im Schweizer Para-Snowboard-Team. Für Swiss Paralympic bedeutet ihr Ausfall, dass der Frauen-Quotenplatz im Snowboardcross unbesetzt bleibt. Die offizielle Selektion für Milano Cortina 2026 wird am 19. Februar bekannt gegeben.

Trotz der grossen Enttäuschung blickt Tschopp nach vorne und arbeitet bereits an ihrer Rückkehr in den Spitzensport. «Mein Ziel ist es, im Sommer wieder ins Training einzusteigen und in einem Jahr an der Weltmeisterschaft gesund und fit am Start zu stehen», sagt sie.

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