25. März 2024

Die Zürcher Para-Cyclerin darf sich in der Omnium-Wertung zum ersten Mal das Regenbogentrikot überziehen. Im Scratchrennen sichert sie sich zudem Silber im Schlusssprint und reist am Dienstag mit insgesamt vier Medaillen zurück in die Schweiz.

Der Omnium-Weltmeistertitel ist die grosse Kristallkugel des Para-Bahnradsports. Während die Schweizer Skistars auf dem Schnee eine Kugel nach der anderen abräumen, steht die Zürcher Para-Cyclerin im Olympia-Velodrom von Rio de Janeiro in jeder Disziplin auf dem Podest. Sie sichert sich damit den Sieg in der Omnium-Gesamtwertung. Dies steht nach ihrem Silber-Platz im Scratchrennen am Sonntagabend fest.

«Meine Taktik im Scratch ist aufgegangen. Ich konnte mich lange gut verstecken und hatte genug Kraft am Ende», meint Flurina Rigling. Im Schlusssprint muss sie sich nur der australischen Sprinterin Amanda Reid geschlagen geben, die im Scratch den Weltmeistertitel holt.

Omnium steht für Vielseitigkeit und Ausdauer

An den vergangenen Weltmeisterschaften in Paris und Glasgow hatte Flurina Rigling neben dem Weltmeistertitel in der Einzelverfolgung jeweils Silber im Omnium gewonnen. An der Bahn-WM in Rio de Janeiro gelang ihr schliesslich der Coup: «Es bedeutet mir sehr viel, ich habe diesen Titel schon lange angepeilt. Es macht mich stolz und auch zuversichtlich für die lange Strassensaison, denn dieser Titel steht für Ausdauer», berichtet Flurina Rigling. Nach der Bahn-WM geht es für das Para-Cycling-Team nach einer kurzen Pause mit der Vorbereitung für die Weltcupsaison auf der Strasse weiter.

 

Foto: Jean-Baptiste Benavent

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