22. März 2022

Das Ende eines Abenteuers ist immer der Anfang eines anderen. Dies ist das Motto von Celine van Till. Die Genfer Athletin war nach einem Reitunfall erst aktive Para-Dressurreiterin, danach vier Jahre lang Leichtathletin, bevor sie im Radsport ihre neue Passion fand.

Celine van Till hörte nach einem Sturz und aus gesundheitlichen Gründen kurz vor den paralympischen Spielen in Tokio abrupt mit dem Sprint auf. Nach einer mehrmonatigen Pause nahm die Genferin wieder sportliche Aktivitäten auf. Ende 2021 nahm sie an mehreren Volksläufen, dem Triathlon in Genf und dem Lauf The Giants Geneva teil. Dank dieser Trainings fand Celine van Till wieder in ihre gute Kondition zurück.

Die Genfer Athletin hat somit nach einem Velo gesucht, das den paralympischen Regeln entspricht. Als sie dies ausprobierte, entdeckte sie eine Möglichkeit, neue Energie zu tanken, während sie durch wunderschöne Landschaften fuhr. Sie wollte sich erst im Para-Triathlon  versuchen, was mit einem Dreirad letztlich nicht möglich war. Wegen Seh- und Gleichgewichtseinschränkungen kann Celine van Till kein zweirädriges Velo nutzen.

Auf Anregung des Nationaltrainers wandte sich die Genferin dem Radsport zu: Strassenrennen und Zeitfahren sind die Disziplinen, in denen sie in diesem Jahr Wettkämpfe bestreiten will. Ihre nächste Etappe: zwei Rennen und ein Trainingslager in der Toskana.

 

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