22. März 2022

Das Ende eines Abenteuers ist immer der Anfang eines anderen. Dies ist das Motto von Celine van Till. Die Genfer Athletin war nach einem Reitunfall erst aktive Para-Dressurreiterin, danach vier Jahre lang Leichtathletin, bevor sie im Radsport ihre neue Passion fand.

Celine van Till hörte nach einem Sturz und aus gesundheitlichen Gründen kurz vor den paralympischen Spielen in Tokio abrupt mit dem Sprint auf. Nach einer mehrmonatigen Pause nahm die Genferin wieder sportliche Aktivitäten auf. Ende 2021 nahm sie an mehreren Volksläufen, dem Triathlon in Genf und dem Lauf The Giants Geneva teil. Dank dieser Trainings fand Celine van Till wieder in ihre gute Kondition zurück.

Die Genfer Athletin hat somit nach einem Velo gesucht, das den paralympischen Regeln entspricht. Als sie dies ausprobierte, entdeckte sie eine Möglichkeit, neue Energie zu tanken, während sie durch wunderschöne Landschaften fuhr. Sie wollte sich erst im Para-Triathlon  versuchen, was mit einem Dreirad letztlich nicht möglich war. Wegen Seh- und Gleichgewichtseinschränkungen kann Celine van Till kein zweirädriges Velo nutzen.

Auf Anregung des Nationaltrainers wandte sich die Genferin dem Radsport zu: Strassenrennen und Zeitfahren sind die Disziplinen, in denen sie in diesem Jahr Wettkämpfe bestreiten will. Ihre nächste Etappe: zwei Rennen und ein Trainingslager in der Toskana.

 

12.12.2025

Para Snowboard x Swiss Ski: Eine Strecke für alle

Auf der Cross-Strecke in Saas-Fee zählt nicht, wer im Rollstuhl sitzt oder wer einen Weltcup-Sieg hat. Hier trainieren Para- und Europacup-Teams Seite an Seite. Ihr gemeinsamer Alltag im Schnee zeigt, wie Inklusion im Leistungssport funktionieren kann. Swiss Ski hat das inklusive Training einen Tag lang begleitet.
Weiterlesen
11.12.2025

Catherine Debrunner, Marcel Hug und Flurina Rigling nominiert

Die Nominierten der Kategorie «Paralympische Sportlerin oder Paralympischer Sportler» bekannt: Catherine Debrunner, Marcel Hug und Flurina Rigling. An den «Sports Awards» 2025 dreht sich alles um die erfolgreichsten Schweizer Sportpersönlichkeiten des Jahres. In der Livesendung vom 4. Januar 2026 wird der Award an den oder die Para-Sportler*in des Jahres verliehen.
Weiterlesen
10.12.2025

Romy Tschopp gibt trotz OP Paralympics-Traum nicht auf

Romy Tschopp hatte einen bitteren Einstieg in die paralympische Saison: Die Para-Snowboarderin kam vom Kurs ab und stürzte beim Weltcup im niederländischen Landgraaf Ende November. Sie zog sich dabei eine komplexe Schulterverletzung zu. Die Sissacherin verpasst damit die Weltcupsaison vor den Paralympics. Den Traum von einem Start in Milano Cortina 2026 gibt sie jedoch nicht auf.
Weiterlesen