23. Oktober 2022

Zum Abschluss der Bahnrad-WM in Frankreich holt die Zürcherin Flurina Rigling im Scratchrennen Silber. Der Aargauer Roger Bolliger verpasst die Top Ten in derselben Disziplin mit Rang 11 nur knapp und ist mit seiner Gesamtleistung sehr zufrieden.

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Australierin Amanda Reid, welches Flurina Rigling im Schlusssprint knapp verlor. Amanda Reid ist Weltmeisterin im Sprint, Flurina Rigling ist Weltmeisterin in der Einzelverfolgung. Die Zürcherin hatte bereits von Anfang an ein hohes Tempo vorgelegt, wollte taktisch fahren und hat mit Amanda Reid abwechselnd die Führung übernommen.

«Ich wollte die anderen müde machen, denn Sprint ist nicht so meine Stärke. Ich habe alles gegeben und viel gelernt. Ich kann sehr viele Erfahrungen von diesem Rennen mitnehmen», berichtet die Para-Cyclerin nach ihrem letzten Wettkampf der Saison. Die Silbermedaille nach Gold in der Einzelverfolgung und Bronze im Sprint sind das Resultat harter Arbeit, welche in der Omnium-Wertung mit Rang 2 belohnt wird. Die vier Medaillen der Bahn-WM komplettieren ihre beiden WM-Medaillen im Strassenrennen und Zeitfahren. «Die gesamte Saison mit all diesen Erfolgen, muss ich erst einmal verdauen», meint Flurina Rigling und freut sich auf die Off-Season-Zeit.

Die Nachwuchsathletin Kaya Kern fand vor allem die Stimmung der jubelnden Schulklassen im Velodrom sehr schön. «Es ist für die Inklusion gut, wenn Schulklassen Para-Sport-Events sehen», meint die 17-Jährige. Auch der Westschweizer Laurent Garnier nimmt von seiner ersten WM auf der Bahn neue Bestleistungen in allen Disziplinen und viele gute Eindrücke mit nach Hause. «Mit den Weltbesten zu fahren, ist grossartig. Alles was wir hier tun, machen wir für 2024», sagt er am Ende dieser WM, bei der die Schweiz erstmals mit einem vierköpfigen Team vertreten war.

 

 

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Foto: Sarah Ennemoser

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