24. August 2022

Ilaria Renggli, Luca Olgiati und Cynthia Mathez wurden für die Teilnahme an der Rollstuhl-Badminton-WM vom 1. bis 6. November in Tokio selektioniert. Es ist nicht nur die erste internationale Meisterschaft nach den Paralympics in der japanischen Hauptstadt, sondern auch der erste Titelwettkampf seit der WM in Basel 2019.

An der Badminton-WM in Tokio wird ein starkes Schweizer Trio am Start sein: die in Boningen (SO) wohnhafte Westschweizerin Mathez Cynthia, sowie die beiden Aargauer Ilaria Renggli und Luca Olgiati.

Ilaria Renggli freut sich über ihre erste WM-Teilnahme, die ehemalige Kunstturnerin setzt seit 2020 voll auf die Karte Rollstuhl-Badminton. «Vor allem von den asiatischen Spielerinnen kann man viel lernen. Die haben ein Topniveau im Badminton», sagt die 22-jährige Aargauerin. Ihr Ziel ist es, so viele internationale Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Im Doppel spielt Ilaria Renggli seit dem Rücktritt von Karin Suter-Erath mit Cynthia Mathez. Ende Mai haben die beiden erstmals zusammen an einem internationalen Turnier in Dubai gespielt und dort Silber geholt. Mitte August in Thailand haben sie nochmals Bronze gewonnen, Cynthia Mathez hat dort im Einzel Silber geholt, Ilaria Renggli Bronze und Luca Olgiati hat das Viertelfinal erreicht.

«Das allgemeine Ziel muss das Viertelfinal sein. Im Einzel hat Cynthia Mathez dann sicher die besten Chancen auf eine Medaille», sagt das Nationalcoach-Duo Karin Suter-Erath und Marc Lutz. Im Doppel waren Cynthia Mathez und Ilaria Renggli bisher auch erfolgreich, jedoch hänge dies von der Teilnahme anderer Teams ab. «Bei einer WM können zum Beispiel bis zu zwei chinesische Teams antreten, dies ist bei den Paralympics nicht der Fall. Wir kennen die genauen Teilnehmer*innen noch nicht, deshalb ist es schwierig abzuschätzen, wie die Chancen stehen», erklären die Nationalcoaches.

Begleitet werden die drei Athlet*innen von Karin Suter-Erath und Marc Lutz. Die beiden coachen das Team zusammen, seitdem Karin Suter-Erath vor einem Jahr als aktive Athletin zurückgetreten ist. Für die Aargauerin wird die Reise nach Tokio nach den Paralympics einige schöne Erinnerungen hervorrufen. «Die Vorfreude ist riesig, denn seit der WM in Basel 2019 hatten wir im Rollstuhl-Badminton keinen Titelwettkampf mehr und in Japan hat Para-Badminton eine hohe Bedeutung», meint die ehemalige Badmintonspielerin.

19.08.2026

Zwei Aargauer Dressurreiterinnen an der WM in Aachen

Vom 11. bis 23. August verwandelt sich Aachen in den Mittelpunkt der internationalen Pferdesport-Szene. Mit dabei sind zwei Schweizer Para-Dressurreiterinnen. Die Prüfungen im Para-Dressurreiten werden von Mittwoch bis Sonntag ausgetragen.
Weiterlesen
15.08.2026

Zwei Jahre bis zu den Paralympics in Los Angeles

Vom 15. bis 27. August 2028 finden in der kalifornischen Grossstadt erstmals Paralympische Spiele statt. Los Angeles erwartet rund 4 400 Athlet*innen aus 23 Sportarten. Nach den erfolgreichen Spielen in Paris 2024, beginnt für die Schweizer Athlet*innen die Qualifikationsperiode für den grössten paralympischen Sportevent.
Weiterlesen
14.08.2026

Schweizer Premiere in der Lagenstaffel an der Schwimm-EM

An den Europameisterschaften 2026 in der Türkei wird die Schweiz mit fünf Para-Schwimmer*innen vertreten sein. Die Titelkämpfe finden vom 7. bis 12. September 2026 in Kocaeli statt. Das Schweizer Aufgebot vereint etablierte Medaillenhoffnungen mit Nachwuchsathleten. Eine Premiere gibt es in der Lagenstaffel.
Weiterlesen