Catherine Debrunner, Marcel Hug und Flurina Rigling nominiert

Die Nominierten der Kategorie «Paralympische Sportlerin oder Paralympischer Sportler» bekannt: Catherine Debrunner, Marcel Hug und Flurina Rigling. An den «Sports Awards» 2025 dreht sich alles um die erfolgreichsten Schweizer Sportpersönlichkeiten des Jahres. In der Livesendung vom 4. Januar 2026 wird der Award an den oder die Para-Sportler*in des Jahres verliehen.
Am Sonntag, 4. Januar 2026 werden die erfolgreichsten Schweizer Sportpersönlichkeiten des vergangenen Jahres im Rahmen der «Sports Awards» ausgezeichnet. Das Online-Voting zum «MVP» läuft noch bis am 16. Dezember unter sports-awards.ch. Nun stehen auch die Nominierten der Kategorie «Paralympische Sportlerin oder Paralympischer Sportler» fest. Basierend auf der Vorselektion des Wahlausschusses durften verschiedene Gremien ihre Stimmen abgeben.
Paralympisches Spitzentrio nominiert
In der Kategorie «Paralympische Sportlerin oder Paralympischer Sportler» waren die Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler von Swiss Olympic, die Schweizer Paralympischen Athletinnen und Athleten sowie die Schweizer Sportmedien und Sportpress.ch wahlberechtigt. Nominiert sind:
- Catherine Debrunner, Para-Leichtathletik; Weltmeisterin 100, 400, 800, 1500 und 5000 Meter, Marathon-Siege Tokio (Streckenrekord) und London
- Marcel Hug, Para-Leichtathletik; Weltmeister 5000 Meter, Marathon-Siege Boston, London, Sydney (Streckenrekord), Berlin und Chicago
- Flurina Rigling, Para-Cycling; 2x WM-Gold (Zeitfahren und Strassenrennen), 3x WM-Gold (Scratch Sprint, Ausscheidungsfahren), WM-Silber (Bahn-Zeitfahren)
Catherine Debrunner, Para-Leichtathletik

Weltmeisterin 100, 400, 800, 1500 und 5000 Meter, Marathon-Siege Tokio (Streckenrekord) und London
Catherine Debrunner bleibt die Dominatorin ihres Sports - auf kurzen wie auf langen Strecken. Nach ihren überragenden Erfolgen an den Paralympics in Paris, räumte die 30-Jährige im vergangenen Oktober auch an der Para-Leichtathletik-WM in Neu-Delhi im grossen Stil ab. Die Thurgauerin siegte über 100, 400, 800, 1500 und 5000 Meter und erhöhte ihre Bilanz damit auf zehn WM-Titel. Noch nie zuvor hatte sie an einer WM über alle Distanzen gewonnen. An der WM 2023 und an den Paralympics in Paris musste sie über 100 Meter jeweils mit Silber vorliebnehmen. Die Primarlehrerin reüssiert in einer beeindruckenden Bandbreite von Disziplinen und hält neun Weltrekorde, auch jenen im Marathon. In der Königsdisziplin triumphierte sie in Tokio (mit Streckenrekord) und London 2025, bei zwei der bedeutendsten sieben Städtemarathons.
Marcel Hug, Para-Leichtathletik

Weltmeister 5000 Meter, Marathon-Siege Boston, London, Sydney (Streckenrekord), Berlin und Chicago
Marcel Hug gehört auch mit bald 40 Jahren weiterhin zur Weltspitze seines Sports. An der WM in Neu-Delhi liess sich der Thurgauer auf dem Weg zu seinem 13. WM-Titel selbst von starken Handschmerzen nicht stoppen und gewann über 5000 m in WM-Rekordzeit. Seine Paradedisziplin bleibt jedoch der Marathon. Mit Siegen in Boston, London, Sydney, Berlin und Chicago legte der siebenmalige Paralympics-Gewinner in der Wahlperiode den Grundstein für seinen siebten Triumph in Folge in der «World Marathon Major Series». Hug überzeugt nicht nur durch seine unglaubliche Ausdauer, sondern auch durch seine mentale Stärke und unerschütterliche Motivation. Der Mann mit dem silbernen Helm ist und bleibt ein Garant für Gold.
Flurina Rigling, Para-Cycling

2x WM-Gold (Zeitfahren und Strassenrennen), 3x WM-Gold (Scratch Sprint, Ausscheidungsfahren), WM-Silber (Bahn-Zeitfahren)
Die Para-Cyclerin Flurina Rigling machte auch 2025 ihrem Ruf als Titelhamsterin alle Ehre. An der Strassen-WM im belgischen Ronse war die 29-jährige Zürcherin erneut eine Klasse für sich. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung im Zeitfahren gewann sie auch das Strassenrennen mit über acht Minuten Vorsprung und wiederholte damit ihren Doppelgold-Coup aus dem Vorjahr. Seit ihrem Strassen-WM-Debüt 2021 stand Rigling in jedem Rennen auf dem Podest. Eineinhalb Monate später erweiterte sie an der Bahn-WM in Rio de Janeiro ihre eindrückliche Sammlung an Regenbogentrikots weiter, obschon ihre Paradedisziplin, die Einzelverfolgung, aus dem Programm gestrichen wurde. Auf Silber im Kilometer-Zeitfahren folgten gleich drei goldene Premieren. Nach dem WM-Titel im Scratch triumphierte Rigling auf dem olympischen Holzoval von 2016 auch im 200-m-Sprint und im Ausscheidungsrennen. Mit inzwischen 16 WM-Medaillen auf der Bahn unterstreicht sie ihre Vielseitigkeit ebenso wie ihre Dominanz.


