Paris 2024 DE 7. September 2024

Schwimmerin Nora Meister hat sich an den Paralympics souverän für den Final über 100 m Rücken qualifiziert. Elena Kratter hat den 100 m Lauf im starken 5. Rang beendet.

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Schwimmerin Nora Meister verpasste in ihrem dritten Final an den Paralympics in Paris den Sprung aufs Podest. Einen Tag nach dem Gewinn von Silber über 400 m Crawl belegte die 21-jährige Aargauerin über 100 m Rücken den 5. Platz.

Zur Medaille fehlten Meister über vier Sekunden. In 1:26,54 Minuten war sie über zwei Sekunden langsamer als 2021 in Tokio, als sie im Final Achte geworden war. Die Chinesin Jiang Yuyan schwamm mit der Weltrekordzeit von 1:19,44 Minuten zu Gold.

 

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Die Schwyzerin legte in 15, 00 eine persönliche Bestzeit ins rappelvolle Stade de France, und dies, obwohl sie kurz vor dem Ziel massiv irritiert wurde. Die Italienerin Monica Graziana Contrafatto, die auf dem Weg zum Sieg war und neben Kratter lief, stürzte und fiel genau in die Bahn von Kratter. «Es ging mega schnell. Ich kam gerade so richtig in Fahrt und hatte einen guten Lauf, und musste dann über sie springen, Das ist etwas schade, denn eine 14-er-Zeit wäre möglich gewesen, wenn ich hätte durchziehen können, aber ich bin trotzdem zufrieden», so Kratter. Sie beendet damit die Paralympics mit den gleichen Platzierungen wie bei ihrer Premiere in Tokio: Platz 3 und der Bronzemedaille im Weitsprung und Rang 5 im Sprint. Same, same, but schon different, bestätigt sie: «Es ist für mich eine grosse Steigerung. Im Weitsprung habe ich mich unter Wert verkauft, habe aber trotzdem Bronze gewonnen. Das ist schön, aber ich hätte gerne noch einen rausgehauen, aber über die 100 Meter war es nun super trotz des Sturzchaos.» Zudem hatte sie sich vor den Spielen darauf gefreut, diesmal  einem vollen Stadion antreten zu können - und einen besseren Abend als den Samstag gab es dafür defiitiv nicht. «Es war eine brutale Stimmung», strahlte Kratter, «ich habe es extrem genossen und habe extra noch einen Moment gewartet, um die Atmosphäre aufzusaugen.»

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