Tokyo 2020 DE 30. August 2021

Marcel Hug und Manuela Schär haben souverän die Finals über 1500 m erreicht, die morgen ausgetragen werden.

Marcel Hug liess sich vom schnell startenden Japaner Tomoki Suzuki mitziehen, ehe er auf der Schlussrunde attackierte und die Führung bis ins Ziel nicht mehr abgab. “Mit Gold über 5000 m nehme ich ein gutes Gefühl mit”, sagt er, “ich bin sehr optimistisch, dass ich wieder um die Medaillen mitfahre.” Manuela Schär musste sich in ihrem Vorlauf gar ein wenig zurückhalten, um nicht übermütig zu werden. “Im Schlussspurt war die Verlockung gross, um mitzuhalten, aber die Vernunft hat gesiegt”, sagt sie nach ihrem zweiten Platz. Die Kraft braucht sie morgen, wie Hug ist das Ziel klar: eine Medaille. Im ersten Vorlauf hat Patricia Eachus den Final als Fünfte verpasst.

Lichtwechsel werden zum Verhängnis

Auch Schützin Nicole Häusler schaffte es in der Qualifikation mit dem Luftgewehr (10 m stehend) nicht in den Final der Top 8. Sie musste mit einem Gegner kämpfen, mit dem sie nicht gerechnet hatte: den permanenten Lichtwechseln aus Sonne und Schatten, die im Schiessstadion durch eine transparente Wand dringen. Wegen ihrer MS treten Entzündungen am Sehnerv auf, welche sie in diesen Situationen beeinträchtigen. Der schwarze Zielpunkt verändert die Grösse in der Wahrnehmung. Bei konstantem Licht kann Häusler ihre aktuell so starke Form umsetzen, zeitweise lag sie auf dem 12. Rang. Am Mittwoch steht für sie der Liegend-Wettbewerb an und ab morgen soll es in Tokio dauerhaft regnen. “Ich bin”, sagt Häusler und lacht, “wohl eine der ganz wenigen, die sich über diesen Wetterumschwung freuen.”

Vorbereitung auf den 400 m Freistil

Nora Meister schwamm über 50 m Schmetterling ihr zweites Rennen, in 41,97 Sekunden verpasste sie ihre persönliche Bestzeit nur um zwei Zehntel. Für den Final reichte das nicht, doch liegt ihr Hauptaugenmerk auf den 400 m Freistil vom kommenden Donnerstag - hier hat sie im vergangenen Mai den Weltrekord aufgestellt. “Ich fühle mich wohl im Aquatic Parc”, sagt Meister. Wie die 50 m Freistil soll auch ihr Einsatz heute vor allem als Vorbereitung auf die Paradestrecke dienen.

Foto: Keystone-SDA/Ennio Leanza

30.11.2022

Saisonstart für das Swiss Paralympic-Skiteam

Mit viel Elan, ambitionierten Zielen und einem neuen Trainer startet das Para-Ski alpin-Team in wenigen Wochen in die neue Saison. Mit den Weltcuprennen in St. Moritz (8.-11. Dezember und in Veysonnaz (10.-14. Januar), sowie den Weltmeisterschaften in Spanien (18.-29. Januar) erwarten Nationaltrainer Mauritz Trautner und das Athleten-Quartett um Pascal Christen (29), Robin Cuche (24), Théo Gmür (26) und Thomas Pfyl (35) in den nächsten Monaten gleich drei Höhepunkte.
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25.11.2022

Als Profi an die Weltspitze

In der neuen Ausgabe des Newsletters merci blickt Swiss Paralympic auf die erfolgreiche Sommersaison der Para-Athlet*innen zurück. Im Interview erzählt die Handbikerin Sandra Stöckli, wie und wann der Entscheid fiel, alles auf die Karte Sport zu setzen.
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24.11.2022

Debrunner, Hug und Schär für die Sports Awards nominiert

Für die diesjährigen SRF Sports Awards sind drei Rollstuhlleichtathlet*innen nominiert. Der oder die Para-Sportler*in des Jahres wird am 11. Dezember im Rahmen der Sports Awards-Sendung auf SRF bekannt gegeben.
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