8. September 2026

Flurina Rigling gewinnt nach Silber im Zeitfahren die Goldmedaille im Strassenrennen an den Weltmeisterschaften in Huntsville. Die Zürcherin verteidigt damit erstmals diesen Weltmeistertitel erfolgreich. Das Schweizer Para-Cycling-Team blickt auf eine starke WM zurück.

Im Strassenrennen der Kategorie C2 triumphierte Flurina Rigling dank eines starken Schlusssprints. Auf dem 55 Kilometer langen Rundkurs fuhr die Titelverteidigerin bis zum Ende der vierten Runde geduldig im hinteren Teil des Feldes, bevor sie auf der Zielgeraden knapp vor der Irin Heather Jameson zum Sieg sprintete und jubelte. Bronze holte die britische Zeitfahr-Weltmeisterin Amelia Cass.

«Ich bin erleichtert, weil ich habe mir vor allem selbst Druck gemacht», sagt die Weltmeisterin nach der Siegerehrung. «Ich sehe dieses Jahr als Zwischenschritt Richtung Los Angeles 2028, trotzdem wollte ich an dieser WM performen», so Rigling. Mit Silber und Gold im Gepäck reist die Zürcherin zufrieden nach Hause.

Top 10 bei WM-Premiere für Quirin Lutz

Auch in den Wettkampfkategorien der Männer gab es Schweizer Bestleistungen. Der Nachwuchsathlet Quirin Lutz fuhr in der Kategorie C2 ein solides Strassenrennen und klassierte sich auf Rang 9 hinter dem starken Belgier Ewoud Vromant. Bereits im Zeitfahren erreichte der junge Aargauer die Top 10. In der Wettkampfkategorie C4 fuhr der Waadtländer Laurent Garnier im Strassenrennen auf den 17. Rang. Das Tandem von Christian Ackermann mit Pilot Dominik Büttler klassierte sich auf Rang 15.

Drei erfolgreiche Titelverteidigungen

Die Para-Cycling-WM endet mit einer starken Bilanz. Insgesamt holte die Schweiz neun Medaillen, drei davon glänzten golden. Den Goldmedaillengewinnerinnen Flurina Rigling (C2), Sandra Fuhrer (H4) und Celine van Till (T2) ist zudem je eine Titelverteidigung geglückt. Im Nationen-Ranking der meisten Goldmedaillen befindet sich die Schweiz nach Frankreich, China und den USA auf Rang vier.

Während das Handbike-Team seine erfolgreiche Saison mit der WM in Huntsville abschliesst, bereiten sich die stehenden Fahrer*innen nach der Rückkehr auf die Bahn-WM vor. Diese wird vom 29. Oktober bis 1. November in Apeldoorn (NED) ausgetragen.

 

Bild: Jean-Baptiste Benavent

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