29. August 2024

Gelungener Auftakt: Para-Cyclerin Flurina Rigling gewinnt an den Paralympics in der Einzelverfolgung Bronze und somit die erste Schweizer Medaille in Paris. Schwimmerin Nora Meister holt ein Diplom über 50 m Freestyle. Das Badminton-Duo Mathez/Renggli gewinnt das erste Match der Gruppenphase und Cynthia Mathez siegt auch im Einzel.

Flurina Rigling gewinnt an den Paralympics in Paris die erste Schweizer Medaille. In der Verfolgung über 3000 m auf der Bahn wird die Radrennfahrerin Dritte. Im Kampf um Bronze setzte sich die 27-jährige Zürcherin klar gegen die Deutsche Maike Hausberger durch. In 3:48,512 unterbot Rigling ihre am Morgen im Vorlauf aufgestellte Bestzeit noch einmal deutlich und blieb gut 2,4 Sekunden vor ihrer Kontrahentin.

Zwar wurde Rigling vor zwei Jahren auf der selben Bahn in Saint-Quentin-en-Yvelines Weltmeisterin in dieser Disziplin und weiss auch sonst schon einige Titel in ihrem Palmares. Dennoch gehörte sie nicht zum engsten Favoritenkreis, da an den Paralympics weniger unterschiedliche Kategorien angeboten werden und Athletinnen mit unterschiedlichem Behinderungsgrad gegeneinander antreten.

Franziska Matile-Dörig mit neuer persönlicher Bestzeit

 

Teamkollegin Franziska Matile-Dörig verpasste azum Auftakt über 500 m Zeitfahren als Neunte den Final der besten sechs. Die Appenzellerin stellte aber eine neue persönlcihe Bestzeit auf 39,945 Sekunden, was nach der Verrechnung mit dem Faktor aufgrund ihrer Behinderung die offizielle Zeit von 39,414 Sekunden ergibt. Die 32-jährige ehemalige Orientierungsläuferin ist mit ihrem Start in die Paralympics sehr zufrieden.

 

Final für Nora Meister

Der Schweizer Para-Schwimmerin Nora Meister ist der Auftakt in die Paralympics. Über 50 m Crawl, nicht ihrer Parade-Disziplin, erreichte die Aargauerin den Final und bele

gte dort in 35,78 den 7. Platz. Damit blieb sie sieben Hundertstel über ihrer Zeit vom Vorlauf am Morgen.

2021 in Tokio hatte Meister den Final noch verpasst. Auf den längeren Distanzen ist die 21-Jährige aus Lenzburg noch stärker einzustufen, über 400 m Crawl gewann sie vor drei Jahren die Bronzemedaille.

 

Badminton-Duo gewinnt erstes Match an Paralympics

Cynthia Mathez und Ilaria Renggli gestalteten den Start ins Rollstuhl-Badminton-Turnier an den Paralympics in Paris erfolgreich. Das Schweizer Duo setzte sich gegen Hu Guang-Chiou/Yang I-Chen aus Taiwan 21:10, 21:19 durch. Der Auftritt der einzigen Europäerinnen im Tableau war lange sehr souverän; sie lagen im ersten Satz nur einmal im Rückstand - mit 1:2. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichener, unter anderem lagen die Schweizerinnen zwischenzeitlich 5:11 im Rückstand.

Nun sind die Chancen von Mathez und Renggli, die Gruppe zu überstehen und damit die Medaillenspiele zu erreichen, vor dem abschliessenden Gruppenspiel am Freitag gegen Thailand sehr gross.

Am Abend startete Mathez auch im Einzel erfolgreich. Die 38-Jährige besiegte die Israelin Nina Gorodetzky, mit der sie sich bestens versteht, 21:7, 21:13. Mathez hatte dabei das Geschehen praktisch im gesamten Spielverlauf unter Kontrolle. Im zweiten Spiel am Freitag wird die Aufgabe ungleich schwieriger. Mathez trifft dann auf die Chinesin Yin Menglu, die in drei Sätzen gegen die japanische Titelverteidigerin Sarina Satomi siegte.

 

Text & Bild: Keystone-SDA

30.03.2026

Catherine Debrunner ist Para-Sportlerin des Jahres 2025

Die Thurgauer Rollstuhlleichtathletin wurde an den Sports Awards 2025 zur besten Para-Sportlerin des Jahres gewählt. Marcel Hug und Flurina Rigling waren die beiden anderen Nominierten in dieser Kategorie.
Weiterlesen
20.03.2026

Sechs Medaillen, drei Diplome und ein würdiger Empfang des Paralympic Teams

Das Schweizer Team ist nach den Paralympischen Winterspielen in Milano Cortina am Donnerstagabend in Bern feierlich empfangen worden. Die Delegation kehrte mit sechs Medaillen und drei Diplomen zurück und gehört damit zu den erfolgreichsten der vergangenen Jahrzehnte.
Weiterlesen
15.03.2026

Die Schweiz stolz gemacht

Die Schweiz zieht eine hervorragende Bilanz der Paralympischen Spiele. Sechs Medaillen, drei Diplome und zwei Überraschungen machen diese Winterspiele zu den erfolgreichsten seit über zwanzig Jahren.
Weiterlesen