Milano Cortina 2026 DE 12. März 2026

Snowboard-Nationaltrainer Silvan Hofer ist zuversichtlich, dass die Strecke für den Banked Slalom am Freitag hält. Im Einsatz sind am drittletzten Wettkampftag auch die Alpinen – und Luca Tavasci im Biathlon.

Der Banked Slalom der Snowboarder war ursprünglich für Samstag geplant. Wegen der schlechten Wetteraussichten wurde der Bewerb auf Freitag vorgezogen. «Ein guter Entscheid», findet Nationaltrainer Silvan Hofer und schildert seine Eindrücke von den Trainings am Donnerstag: «Wir absolvierten vier Läufe, und die Strecke hielt. Es sieht besser aus als erwartet.»

 

Was die Erwartungen an die Athleten Aron Fahrni und Fabrice von Grünigen betrifft, gibt er sich zurückhaltend. «Eine Prognose ist schwierig, unter anderem deshalb, weil es keinen Testevent gab», so Hofer. Zuversichtlich ist er aber, dass das Schweizer Duo gute Leistungen abliefert. Und froh ist er wie alle in der Delegation, dass Fabrice von Grünigen nach seiner in der vergangenen Woche erlittenen Gehirnerschütterung am Start sein kann.

 

Trautner: «Gute Unterlage»

 

Am drittletzten Wettkampftag der Paralympics werden auch die Alpinen im Einsatz sein. Vor dem Riesenslalom präsentiert sich die Piste so, dass Nationaltrainer Mauritz Trautner sagen kann: «Die Unterlage ist gut. Allerdings könnte der zweite Durchgang aufgrund der hohen Zahl an Teilnehmenden eine Herausforderung werden.»

 

Er hat die Hoffnung, dass sein Team nach den zwei Goldmedaillen von Robin Cuche einen weiteren Podestplatz herausfährt. Cuche kann befreit antreten – und auch Théo Gmür ist einiges zuzutrauen. 2018 sicherte er sich in PyeongChang insgesamt dreimal Gold, davon einmal im Riesenslalom. «Wir glauben an unsere Athleten, sind uns aber auch bewusst, dass rund zehn Medaillenkandidaten am Start sein werden», so Trautner.

 

Weiss: «Anspruchsvoll»

 

Schwieriger sind die Bedingungen in Tesero, wo Luca Tavasci am Freitag mit der Sprint-Verfolgung seinen dritten Biathlon-Wettkampf bestreitet. Und am Sonntag ist der Bündner im Langlauf über 20 km gefordert. «Die Strecke ist ziemlich ramponiert», sagt Nationaltrainer Stefan Weiss. «Es wird von Tag zu Tag zäher. Wir sind alle sehr gespannt, wie das am Sonntag zu Ende gebracht werden kann.»

 

Tavasci trainierte am Donnerstag intensiv am Schiessstand – «um noch mehr Stabilität reinzubringen», so Weiss. Die körperliche Verfassung stimmt: «Luca hat gute Beine. Er ist bereit für die letzten zwei Rennen.»

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