10. Februar 2026

Das Schweizer Team ist an der WM in Bahrain dreimal einen Sieg von einer Medaille entfernt. Ilaria Olgiati im Einzel sowie die Doppel-Paarungen Cynthia Mathez/Ilaria Olgiati und Luca Olgiati und der Italiener Yuri Ferrigno stehen in den Viertelfinals vom Mittwoch.

Ilaria Olgiati (Hottwil AG) setzte ihren Parcours souverän fort. Gegen die Ägypterin Shaimaa Adellatif hatte die Paralympics-Bronzegewinnerin von Paris das Spiel stets unter Kontrolle und siegte sicher 21-9, 21-10. Nun wird es aber kompliziert: Zwischen der Aargauerin und einer WM-Medaille steht Xu Tingting eine von drei Chinesinnen in der Runde der letzten acht und wie ihre Kolleginnen aufgrund internationaler Inaktivität ungesetzt.

Sehr gut harmonierte das Doppel mit Luca Olgiati (Hottwil AG) und Yuri Ferrigno. Der Aargauer und der Mann aus Ravenna setzten sich gegen das indische Duo Prem Kumar Ale/Abu Hubaida in zwei umkämpften Sätzen durch. Ihre Chancen auf Edelmetall sind gegen die Franzosen Thomas Jakobs/David Toupé intakt, zuletzt gewann die schweizerisch-italienische Paarung an der EM.

Das Schweizer Damendoppel hatte am Dienstag spielfrei und konnte gespannt der Auslosung der Viertelfinals entgegenblicken. Ihre Gegnerinnen sind dort die Inderinnen Alphia James/Pallavi Kaluvehalli. «Das ist machbar», kommentierte Nationaltrainer Marc Lutz.

Um ein Haar wäre die Bilanz noch besser gewesen. Cynthia Mathez (Boningen SO) kämpfte sich gegen die Belgierin Man Kei To sehr gut zurück, verlor aber schliesslich den umkämpftesten Achtelfinal bei den WH1 mit 19-21 im dritten Satz. Und Luca Olgiati zeigte in seinem Achtelfinal gegen den Indonesier Wiwin Andri Wiwin Andri erneut, dass er mit den Allerbesten mithalten kann – die Partie war ausgeglichener, als es das 16-21, 16-21 aussagt.

Zu Ende ist das Turnier für Marc Elmer (Mollis GL). Mit dem Tschechen Kamil Snajdar überstand er am Morgen die Gruppenphase dank eines Siegs gegen Ägypten, im Achtelfinal bedeuteten die übermächtigen Koreaner Endstation.

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