29. August 2021

Schweizer Rollstuhlathletinnen führen ihre starken Auftritte fort, und auch im Sprint ist die Schweiz ganz vorne mit dabei.

Am Mittag (Schweizer Zeit) stehen die Rollstuhlsportlerinnen Catherine Debrunner (T53) und Manuela Schär (T54) im Final über 800 m. Debrunner konnte sich bei ihrem ersten Einsatz bei an den Paralympics in Tokio auf ihre geplante Taktik verlassen. “Ich wollte die Sache offensiv angehen”, sagte sie. So war es möglich, am Ende Kraft zu sparen und auf Platz 3 zu fahren, der die sichere Finalteilnahme bedeutete. Genauso zufrieden war Schär, die sich nach Silber über 5000 m eine weitere Medaillenchance erarbeitet hat. Sie fuhr stets vorneweg, so musste auch sie keine Energie vergeuden. Nach dem Sieg ging es direkt ins Eisbad, danach ins Village zum Essen und sonst ist Erholung angesagt.

Sehr zufrieden war auch der sehbehinderte Sprinter Philipp Handler. Mit der fünftbesten Zeit qualifizierte er sich für den Final und blieb in 10,97 nur eine Hundertstel über seiner Bestzeit. “Ich habe mich gut gefühlt”, sagte er nach seinem ersten Einsatz hier in Tokio, “aber ich möchte bei der Frequenz schon noch etwas zulegen.” Das Ziel für den Final: seine Bestzeit weiter nach unten zu drücken - und schauen, was dann passiert.

Weniger gut lief es dagegen Patricia Eachus über 800 m. Sie wurde abgeschlagen 5. und kann sich nicht recht erklären, was los ist. “Ich bin sehr frustriert”, sagte sie, nun gehe es vor allem darum, die Ursachen zu erforschen, damit es in den kommenden Rennen besser läuft.

Foto: Gabriel Monnet

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