3. August 2026

Bei den Ruder-Europameisterschaften in Varese sichert sich die Tessiner Paralympionikin Claire Ghiringhelli erneut Bronze. Es ist ihre zweite EM-Bronzemedaille nach dem dritten Platz in Plovdiv vor einem Jahr.

Der Wettkampftag begann mit einer Rennverschiebung aufgrund eines drohenden Gewitters. Das Gewitter blieb aus, brachte aber vorübergehend etwas kühlere Luft nach Varese. Knapp 90 Minuten später als geplant ging Claire Ghiringhelli ins Rennen der Para-Einer-Frauen. Unbeeindruckt von diesen Umständen überzeugte der Schweizer Trumpf auch an der diesjährigen EM. Nach dem Sieg auf dem Rotsee vor wenigen Wochen holte sich Ghiringhelli zum zweiten Mal die EM-Bronzemedaille.

Im Para-Einer der Frauen gab es mit der Ukrainerin Anna Shermet eine Topfavoritin auf den Sieg. Sie hatte bereits das Bahnverteilungsrennen am Freitag gewonnen. Im Final liess Shermet  zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrer Form aufkommen und setzte sich von Beginn an an die Spitze des Feldes.

Claire Ghiringhelli (Società Canottieri Locarno) heftete sich an die Fersen der Niederländerin Eva Mol, hinter der sie im Vorrennen am Freitag den dritten Rang belegt hatte. Das gelang ihr auch im Final am Sonntag sehr gut. Der Abstand auf Mol betrug nie mehr als drei Sekunden. Doch die Niederländerin behauptete ihre Position auf dem zweiten Platz konsequent. Claire Ghiringhelli verteidigte den dritten Platz gegenüber der Ruderinnen aus Schweden, Tschechien und Polen.

 

Text & Bild: Swiss Rowing

 

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