Beijing 2022 DE 2. November 2021

Peking 2022 im Visier. In rund 120 Tagen, am 4. März 2022, werden in Peking die paralympischen Winterspiele eröffnet. Die Schweiz wird mit rund 15 Athlet*innen nach China reisen. In Luzern trafen sich die potenziellen Starter*innen zum Kickoff-Event.

„Erwarte das Unerwartete“. Mit diesen Worten eröffnete Roger Getzmann, Chef de Mission in Peking, das Stelldichein der Athlet*innen und des Staff von Swiss Paralympic für Peking 2022. „Es werden keine gewöhnlichen Spiele werden. Nur schon die Vorbereitung, die Einreise sowie die Wettkampfvorbereitungen vor Ort werden aufgrund von Covid anders und beschwerlicher sein als gewohnt“, bereitete Getzmann das Team der Kandidat*innen auf die herausfordernde Reise in die Hauptstadt Chinas vor. Wie schon in Tokio werden die Spiele in einer strikten Blase stattfinden. Sightseeing in der Stadt oder ein Besuch der Chinesischen Mauer wird den Sportler*innen verwehrt bleiben.

Rund 700 Athlet*innen in 6 Sportarten am Start

In den sechs an Winterspielen ausgetragenen Sportarten werden 78 Medaillensätze vergeben. Die Schweiz wird in den Sportarten Curling, Snowboard, Ski alpin und Langlauf vertreten sein. Medaillen dürfen vor allem im Ski alpin erwartet werden. Mit Théo Gmür geht der dreifache Goldmedaillengewinner von PyeongChang 2018 wieder hervorragend vorbereitet an den Start in dieser Saison. Mit Thomas Pfyl ein absoluter Routinier, der an Weltmeisterschaften und paralympischen Spielen bereits vier Medaillen gewonnen hat und mit Robin Cuche, Neffe von Skistar Didier Cuche, und mit 23 Jahren der Jüngste des Trios, ein ebenfalls an Weltmeisterschaften erfolgreicher Youngster.

Athlet*innen in den Disziplinen Langlauf und Snowboard dürfen ebenfalls auf Spitzenplätze hoffen. Und dem Rollstuhlcurlingteam, das jüngst von der Weltmeisterschaft in Peking zurückgekehrt ist, stehen ebenso alle Türen offen. „Vor Saisonbeginn unser Potenzial genauer abzuschätzen ist schwierig. Nach den Weltmeisterschaften im Januar in Lillehammer wissen wir sicher mehr “, ordnet Roger Getzmann die Ausgangslage kurz vor Saisonstart ein. In Lillehammer werden erstmals WM-Medaillen in den Sportarten Ski alpin, Langlauf und Snowboard in einem gemeinsamen Event vergeben. Erst nach dieser WM sind die Teilnehmer*innen für die Paralympics in Peking bekannt: am 16. Februar 2022 finden die Selektionen statt.

Kennenlernen und Teambuilding im Vordergrund

Nebst den Informationen rund um die Spiele stand im Eisstadion Luzern jedoch das Kennenlernen und Teambuilding im Vordergrund. In der Curlinghalle wurde eifrig um die besten Steine gekämpft, während die Spezialisten auf dem Glatteis mit Rat und Tat zur Seite standen. Beim gemeinsamen Nachtessen gab der Chinakenner Walter Mengisen wertvolle Einblicke und Tipps mit auf die Reise ins Reich der Mitte.

„Erwarte das Unerwartete“, die Athlet*innen von Swiss Paralympic sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen.

 

Text: Regula Späni

 

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