Beijing 2022 DE 3. Februar 2022

Das Schweizer Team für die Paralympics in Peking ist zu grossen Teilen selektioniert: Die Schweizer Delegation wird mit mindestens sieben Athlet*innen mit dabei sein, wenn ab dem 4. März 736 Athlet*innen in sechs Sportarten um die insgesamt 78 Medaillensätze kämpfen.

Die erste Runde der Selektionen für die Paralympics in Peking 2022 ist durch, sieben Athlet*innen aus der Schweiz können sich definitiv für den Einsatz auf der ganz grossen Bühne vorbereiten. Die Alpinen sind mit einem Quintett am Start: Robin Cuche (23, Saules NE), Théo Gmür (25, Haute-Nendaz VS) und Thomas Pfyl (35, Steinen SZ)  in der Kategorie Stehend, in der Klasse Sitzend Pascal Christen (29, Kriens LU) und Murat Pelit (39, Stabio TI). In beiden Kategorien stimmt die Balance zwischen Routiniers und jüngeren Athleten: Für Thomas Pfyl sind es die fünften Paralympics, Pascal Christen erlebt diesen Event zum ersten Mal. Neben Pfyl hat auch Gmür bereits Medaillen bei Paralympics gewonnen.

Langläufer Luca Tavasci war wie die meisten der Kollegen im Schweizer Team schon vor vier Jahren in Pyeongchang (KOR) dabei. Komplett neu ist die Situation für das Snowboard-Team. Das wurde erst vor drei Jahren von Nationalcoach Silvan Hofer aufgebaut, vor wenigen Wochen hatten die Athlet*innen ihren ersten WM-Start - nun freut sich die Baselbieterin Romy Tschopp auf ihre Premiere an den Paralympics.

Noch offen ist die definitive Selektion für das Curling-Team, das als 11. in der Qualifikationsrangliste einen direkten Startplatz auf sicher hat. Der Entscheid soll am 10. Februar gefällt werden.

“Es ist schon sehr gut, dass wir mit drei Disziplinen in Peking vertreten sind”, sagt Matthias Schlüssel von PluSport. Dass nun auch Snowboard eine Schweizer Disziplin ist, zeige den kontinuierlichen Aufbau im Wintersport. Schlüssel ist als sportlicher Leiter der Peking-Delegation gemeinsam mit Andreas Heiniger (Leiter Leistungssport SPV) für die Selektionen zuständig, nachdem die jeweiligen Nationalcoaches ihre Anträge eingereicht und mündlich begründet haben. “Die Diskussionen verliefen einstimmig”, zieht Schlüssel eine durchwegs positive Bilanz des ersten Selektionstages.

Weitere Informationen zu den Athlet*innen und zum Wettkampfprogramm finden Sie auf dieser Seite. 

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