28. Juli 2020

Hugues Jeanrenaud, Lehrer aus Yverdon-les-Bains, läuft vom 6. bis 17. August rund 360 Kilometer zu Fuss durch alle vier Sprachregionen, um für den Schweizer Behindertensport Geld zu sammeln. Der 43-jährige Bergläufer will mit seinem Parcours von Graubünden bis ins Waadtland die Para Sportler*innen auf dem Weg nach Tokyo 2021 unterstützen. Marcel Hug, Marc Elmer, Luca Tavasci und Elena Kratter begleiten ihn beim Start in Lumbrein (GR).

Unterstützen Sie das Projekt unter diesem Link.

Das Programm der einzelnen Etappen finden Sie hier: 360_étapes . Die Uhrzeiten könnten sich im Laufe des Parcours und je nach Wetterbedingungen ändern.

Start: 6. August um 9h30 vor dem Schulhaus in Lumbrein. Adresse: Vigela 1B, 7148 Lumbrein

Hugues Jeanrenaud will in 12 Tagen die Schweizer Alpen von Ost nach West durchqueren. Begleiten wird ihn beim Start in Lumbrein im Val Lumnezia (GR) unter anderem der Leichtathlet Marcel Hug, die Sprinterin Elena Kratter, der Badmintonspieler Marc Elmer und der Langläufer Luca Tavasci.

In Gstaad (BE) trifft er auf den Walliser Skirennläufer Théo Gmür. Mit dem dreifachen Goldmedaillengewinner von Pyeongchang 2018 wird Hugues Jeanrenaud die Kantons- und Sprachgrenze zwischen Bern und dem Waadtland überschreiten. Bei seiner Ankunft in Montreux wird der Trailrunner die letzten Meter mit den Westschweizer Sprinterinnen Celine Van Till und Sofia Gonzalez zurücklegen, bevor er von Swiss Paralympic und weiteren Athlet*innen empfangen wird. Der Handbiker Tobias Fankhauser und die aktuelle Schweizermeisterin im Handbike Sandra Graf haben sich eine eigene Challenge gesetzt: Sie werden am 16. und 17. August von Baselland nach Montreux biken.

Spenden für die Vorbereitung auf die Paralympics

Neben der persönlichen sportlichen Herausforderung geht es dem 43-Jährigen vor allem um die menschlichen Begegnungen und um die Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Die Reisekosten übernimmt der Westschweizer selbst. Alle Spenden kommen den paralympischen Athleten via Swiss Paralympic zu gute.

« Priorität hat die Hilfe für die Athlet*innen, unter anderem für ihre Vorbereitung auf die Paralympics. In der Schweiz wird der Parasport noch nicht genug geschätzt und mediatisiert. Es sind Top-Athlet*innen. Sie brauchen die Medien, Spender und Sponsoren », sagt Hugues Jeanrenaud.

Bis 17. August eine Etappe  finanzieren

Pro Etappe können Interessierte unter diesem Link eine beliebige Anzahl an Kilometern kaufen. Die Etappe und der Betrag sind frei wählbar. Eine Etappe kann auch mehrmals gekauft werden. Die Teilnahme ist bis zum Zieleinlauf am 17. August möglich. All jene Berg-läufer, die den Westschweizer auf seinem Trail durch die Schweiz ein Stück begleiten möchten, können sich per Mail bei Hugues Jeanrenaud melden: hugues-jeanrenaud@hotmail.com.

Swiss Paralympic schätzt die Unterstützung

Die Coronakrise hat den Sport hart getroffen und es gibt noch viele Unsicherheiten. Umso mehr freut sich die Geschäftsführerin von Swiss Paralympic, Conchita Jäger, über die spontane Aktion des Westschweizers: « Es ist eine wertvolle Unterstützung, die Athlet*innen aus allen Sprachregionen verbindet und die wir sehr schätzen. » Hugues Jeanrenaud hatte Swiss Paralympic im Juni kontaktiert und sein 360°-Projekt präsentiert. Nun gilt für den Westschweizer: trainieren, trainieren, trainieren.

Unter diesem Link finden Sie den Parcours.

Hier geht's zum Radiointerview auf RTS.

Lesen Sie hier den Artikel der Zeitung La Région.

Hugues Jeanrenaud

Hugues Jeanrenaud unterrichtet Menschen mit Behinderung in Yverdons-les-Bains und widmet seine Freizeit dem Sport, vor allem dem Ultra-Trail, sowie menschlichen Begegnungen. Der 43-Jährige hat bereits mehrere Spenderprojekte durch den Sport lanciert. Er ist Präsident des Vereins «Courir pour la vie», setzt sich für Menschen mit multipler Sklerose ein und ist Co-Organisator des Laufs L’Yverdon-Chasseron. Hugues Jeanrenaud nutzt vor allem die schönen Berglandschaften der Schweiz als Trainingsort.

 

 

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