23. Januar 2023

Geglückter WM-Start im spanischen Espot: Robin Cuche holt den ersten Vizeweltmeistertitel im Super-G. Théo Gmür klassiert sich auf Rang vier und Thomas Pfyl auf Rang 15.

Der Super-G der Alpinen in Espot musste wegen heftiger Windböen mehrmals verschoben werden. Am Montag ist der Start endlich geglückt. Für Robin Cuche ist es ein Glückstag:  Der Neuenburger holt im Super-G erstmals den Vizeweltmeistertitel. «Es ist schön, die WM mit einer Medaille zu beginnen, aber es ist auch etwas frustrierend, die Goldmedaille um zwanzig Hundertstel zu verpassen», sagt Robin Cuche. Der neue österreichische Weltmeister Markus Salcher war um zwei Zehntel schneller.

Die letzte WM-Medaille holte Robin Cuche 2017 in der Alpinen Kombination in Tarvisio, wo er auf Rang zwei fuhr. So ist Robin Cuches Ziel für Dienstag auch klar: «Ich möchte in der Alpinen Kombi wieder auf das Podest steigen. Ich sehe, dass ich im Super-G vorne dabei bin und im Slalom werde ich dann alles geben.»

Anders erging es seinem Teamkollegen Théo Gmür, der mit Rang 4 das Podest verpasst. «Ich habe nicht ganz zeigen können, was ich wollte. Jetzt versuche ich nach vorne zu schauen. Mit der Abfahrt und dem Riesenslalom habe ich zwei Ziele vor mir», berichtet der Walliser. Auch der Schwyzer Thomas Pfyl ist mit seiner Platzierung nicht ganz zufrieden. «Ich hatte bei der Einfahrt in den Steilhang und beim viertletzten Tor Zeit verloren. Grundsätzlich hatte ich aber auch gute Abschnitte. Im Super-G waren die Erwartungen auch nicht ganz so hoch», meint Thomas Pfyl. In der Alpinen Kombination und im Slalom erwartet sich der Doppel-Vizeweltmeister von 2019 dann etwas mehr.

 

Foto: Gabriel Monnet

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