6. November 2022

Zwei Mal Bronze und einmal Silber holen die beiden Schweizer Rollstuhl-Badmintonspielerinnen an der WM in Tokio. Die Westschweizerin Cynthia Mathez verliert einzig gegen die japanische Weltnummer 1 Sarina Satomi. Die Aargauerin Ilaria Renggli gewinnt bei ihrer WM-Premiere Bronze. Und auch im Doppel klassiert sich das Schweizer Duo auf Rang drei.

Cynthia Mathez hat in der japanischen Hauptstadt den grössten Erfolg ihrer Einzelkarriere erzielt. Nach einem Zweisatzsieg gegen die Österreicherin Henriett Koosz im Halbfinal, musste sie sich im Final nur der Weltnummer 1 Sarina Satomi in zwei Sätzen 21:9, 21:10 geschlagen geben. «Ich habe mein Ziel an dieser WM erreicht, denn mein Ziel war der 2. Platz und darüber freue ich mich sehr», sagt Cynthia Mathez. Sie reist somit am Montag mit dem Vizeweltmeistertitel, sowie einer Bronzemedaille zurück in die Schweiz. Im Doppel mit Ilaria Renggli hat sich die Schweiz bei starker asiatischer Konkurrenz auf Rang drei gekämpft – ein vielversprechendes Resultat beim ersten gemeinsamen Titelwettkampf des Schweizer Duos.

Ilaria Renggli mit WM-Bronze

WM-Debütantin Ilaria Renggli ist auch sehr zufrieden über ihre Leistung im Einzel. «Alle anderen Teilnehmerinnen haben schon viel mehr Erfahrung und spielen länger als ich. Das zeigt, dass sich das intensive Training im vergangenen Jahr ausgezahlt hat. Ein grosses Merci deshalb an meine Coaches und Teamkolleg*innen für die Unterstützung», meint Ilaria Renggli. Für die Aargauerin war es die erste Reise so weit weg von daheim. «Der Jetlag war anfangs schon schwierig, aber man macht das Beste daraus», berichtet sie nach dem Halbfinal. Auf die Konzentration, Reaktion und Leistung hat sich dies sichtlich nicht ausgewirkt. Komplimente zu ihrem starken ersten WM-Auftritt erhielt sie sogar von anderen Teamcoaches.

Luca Olgiati erreicht Achtelfinals

Für den Aargauer Luca Olgiati ging das Turnier bereits am Donnerstag zu Ende. Der Aargauer zeigte nach einer erschwerten Vorbereitung solide Leistungen, verpasste den Gruppensieg letztlich aber knapp. Deshalb musste er bereits in den Achtelfinals gegen die Weltnummer 3 antreten. Trotz des Ausscheidens zieht er eine positive Bilanz: «Die WM war für mich ein Erfolg. Ich habe viel gelernt.»

Flughafenempfang am Montagabend

Am Montagabend um 18h30 werden die beiden Medaillengewinnerinnen am Flughafen Zürich empfangen. Sie reisen zusammen mit Luca Olgiati, den beiden Coaches Karin Suter-Erath und Marc Lutz und Physiotherapeut Jano Probst von Tokio nach Zürich zurück.

 

Foto: BWF/Parabadminton photo

27.09.2026

Schweizer dominieren Berlin Marathon

Sowohl Catherine Debrunner als auch Marcel Hug gewinnen überlegen den Berlin Marathon. Manuela Schär wird Zweite.
Weiterlesen
21.09.2026

Switzerland 2038 als Motor für eine inklusive Schweiz

Paralympische Winterspiele sollen 2038 erstmals in der Schweiz ausgetragen werden. Die Kandidatur Switzerland 2038 will über den Spitzensport hinaus ein nachhaltiges Vermächtnis schaffen. Mit der Initiative «Generation Switzerland 2038» rückt sie die Jugend in den Fokus.
Weiterlesen
15.09.2026

Athlet*innen unterstützen die Kandidatur von Switzerland 2038

Weiterlesen