22. Mai 2019

Die zweite Station des Para Cycling Weltcups war das belgische Ostende. Die Strecke entlang der Küste war flach und von starkem Wind geprägt. Für das Schweizer Team kein ideales Terrain.

Im Zeitfahren über 18 km konnte die Ostschweizerin Sandra Graf in der Klasse WH4 den erfreulichen dritten Rang belegen und ihre ansteigende Form unter Beweis stellen. Ihre Landsfrau Sandra Stöckli klassierte sich als vierte. Benjamin Früh sorgte in der Kategorie MH1 für ein weiteres Top 5 Resultat des Schweizer Teams.

 

In den Strassenrennen konnte sich auf Grund der flachen Strecke und des Windes kaum ein Athlet vom Feld lösen und es kam oft zu Sprintentscheidungen grösserer Gruppen. Hier sorgte wiederum Sandra Graf für das Spitzenergebnis. Mit Attacken während des Rennens versuchte sie eine Sprintentscheidung zu umgehen, konnte sich aber nie entscheidend absetzten und durfte sich am Ende erneut über Rang drei freuen. Sandra Stöckli belegte wiederum Rang vier. In der Klasse MH2 kämpfte eine siebenköpfige Verfolgergruppe um den dritten Rang. Tobias Fankhauser konnte in der Gruppe stets mithalten, im Schlusssprint fehlte aber das nötige Quäntchen Glück und er belegte Gesamtrang fünf. Denselben Rang gelang Benjamin Früh (MH1), der damit leider seine Führung im Gesamtweltcup abgeben musste.

 

Die Athleten der Klasse MH3 protestierten mit einer Verzögerung des Starts um eine Minute friedlich gegen das Klassifikationsprozedere der UCI. Als das Rennen dann in Angriff genommen wurde fuhr Heinz Frei in einer grossen Verfolgergruppe mit, konnte aber in der Sprintentscheidung nicht mehr entscheidend eingreifen.

Foto: Peter Fankhauser

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