Beijing 2022 DE 11. März 2022

Romy Tschopp hat auf der anspruchsvollen, langen Strecke im Banked Slalom eine gute Leistung gezeigt. Rang 12 ist nicht ganz das Resultat, das sie sich gewünscht hätte, aber die Baselbieterin konnte an ihren ersten Paralympics in Peking gute Erfahrungen sammeln.

Den ersten Auftritt eines Schweizer Snowboardteams bei Paralympic beschliesst Romy Tschopp mit dem 12. Rang im Banked Slalom. Gold geht an Brenna Huckaby (USA), die damit einen chinesischen Vierfach-Triumph verhindert. Tschopp ist mit ihrer Leistung sehr zufrieden, dieser Meinung schliesst sich ihr Coach Silvan Hofer gerne an. “Wenn man die Schwere von Romys Behinderung im Vergleich mit den Konkurrentinnen berücksichtigt, die zudem alle sehr viel länger im Spitzensport unterweg sind, war das ein starker Auftritt”, sagt Hofer. Tschopp zieht mit einem Lächeln Bilanz und sagt, “ich bin sehr stolz auf meine Beine”. Die Baselbieterin ist die einzige im Feld, die im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen ist, jedes Training, jedes Rennen belastet sie stärker als andere.

Die beiden Läufe in Zhangjiakou waren mit einer Zeit um 1:20 Minuten sehr lang, “ich habe meinem Körper alles abverlangt, was möglich war”, sagt Tschopp. Im zweiten Lauf verbessert sie ihre Zeit um drei Zehntel, ihre Hoffnung von einer besseren Platzierung bleibt trotzdem unerfüllt. Allerdings sei die Erfahrung, die sie in den Tagen von Beijing 2022 machen konnte, von unschätzbarem Wert. Und als sie im Ziel mit dem Coach abklatscht, geht es tatsächlich schon um Cortina 2026 - zwar lachend und flachsend, aber es zeigt, wohin der Weg von Tschopp und dem ganzen Team gehen soll.

 

Foto: Goran Basic

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