4. November 2019

An der Para Leichtathletik-WM in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) starten vom 7. bis 15. November je fünf Frauen und Männer für die Schweiz. Marathon-Weltmeisterin Manuela Schär verzichtet auf die Teilnahme.

Marcel Hug (Nottwil) reist direkt aus New York an den Persischen Golf. Nach Rang zwei im dortigen Strassen-Marathon wird er sich auf der Bahn einem weiteren Leistungstest unterziehen und über 800m, 1500m und 5000m starten. In allen drei Rennen sind für den zweifachen Paralympics-Sieger (Marathon/800m) Podestplätze das erklärte Ziel.

Einen andern Weg Richtung Tokyo 2020 befährt die amtierende Marathon-Weltmeisterin und New York-Siegerin Manuela Schär. Sie lässt die WM wegen des ungewohnt späten Zeitpunkts aus. Bei anderen Nationen dürften aus dem gleichen Grund ebenfalls Teamleader fehlen.

 

Vierte Ränge aufgewertet

In Dubai werden für einmal die vierten Plätze aufgewertet. «Medaillen sind an einer WM immer ein Ziel, aber diesmal sichert der vierte Rang den Nationen einen Quotenplatz für die Paralympics in Tokyo 2020», erklärt Delegationsleiter Andreas Heiniger und fügt an, einige Athletinnen und Athleten seien in der Lage, unter die Top 4 zu rollen bzw. zu rennen. Bisher haben sich - neben Schützin Nicole Häusler – Manuela Schär und Marcel Hug einen Quotenplatz erkämpft.

Die Europameisterinnen Alexandra Helbling (Nottwil) und Abassia Rahmani (Winterthur) sowie der mehrfache Paralympics-Medaillengewinner Beat Bösch (Nottwil) bilden mit Catherine Debrunner (Geuensee) zusammen ein Quartett mit Quotenplatz-Chancen. Debrunner kehrt nach einem Unterbruch (Ausbildung zur Primarlehrerin) auf höchstem Niveau in den Wettkampfsport zurück. «Eine Prognose abzugeben ist schwierig, aber wir hoffen allgemein auf den einen oder andern Exploit», sagt Andreas Heiniger.

 

Aufgebot

Dubai (UAE). WM. Leichtathletik. Rollstuhl: Beat Bösch (Nottwil/Klasse T52), Fabian Blum (Pfaffnau/T52), Catherine Debrunner (Geuensee/T53), Patricia Eachus (Büron/T54), Alexandra Helbling (Nottwil/T54), Marcel Hug (Nottwil/T54), Bojan Mitic (Hochdorf/T43).

Stehend. Amputiert: Sofia Gonzalez (Jongny/T63), Abassia Rahmani (Winterthur/T62).

Sehbehindert: Philipp Handler (Embrach/T13).

 

Finalprogramm (mit Schweizer Beteiligung)

8. November: Helbling (100m). -- 9. November: Debrunner (400m), Hug (800m), Helbling (800m), Mitic (400m), Blum (400m), Bösch (400m). -- 10. November: Mitic (100m). -- 11. November: Hug (1500m), Helbling (1500m), Eachus (1500m), Debrunner (1500m). -- 12. November: Rahmani (100m), Debrunner (800m), Helbling (400m), Gonzalez (Weitsprung), Bösch (100m), Blum (100m). -- 13. November: Handler (100m), Eachus (5000m), Hug (5000m), Gonzalez (100m). -- 15. November: Mitic (800m).

 

Foto: Urs Sigg | Text: Urs Huwyler

05.12.2022

Para-Skirennen eröffnen die Saison in St. Moritz

Alljährlich trifft sich die Weltelite des paralympischen Skisports in St. Moritz. Vom 8. bis 11. Dezember 2022 organisiert PluSport Behindertensport Schweiz, gemeinsam mit St. Moritz Tourismus dieses Jahr den FIS Para World Cup auf der WM-Strecke. Die rund 100 Athlet*innen aus 20 Nationen eröffnen auf der Corviglia die Rennsaison in St. Moritz.
Weiterlesen
30.11.2022

Saisonstart für das Swiss Paralympic-Skiteam

Mit viel Elan, ambitionierten Zielen und einem neuen Trainer startet das Para-Ski alpin-Team in wenigen Wochen in die neue Saison. Mit den Weltcuprennen in St. Moritz (8.-11. Dezember und in Veysonnaz (10.-14. Januar), sowie den Weltmeisterschaften in Spanien (18.-29. Januar) erwarten Nationaltrainer Mauritz Trautner und das Athleten-Quartett um Pascal Christen (29), Robin Cuche (24), Théo Gmür (26) und Thomas Pfyl (35) in den nächsten Monaten gleich drei Höhepunkte.
Weiterlesen
25.11.2022

Als Profi an die Weltspitze

In der neuen Ausgabe des Newsletters merci blickt Swiss Paralympic auf die erfolgreiche Sommersaison der Para-Athlet*innen zurück. Im Interview erzählt die Handbikerin Sandra Stöckli, wie und wann der Entscheid fiel, alles auf die Karte Sport zu setzen.
Weiterlesen