10. Dezember 2018

Mit drei Goldmedaillen hat Théo Gmür an den Paralympics in Pyeongchang aus Schweizer Sicht alles überstrahlt. Der Walliser wurde deshalb erstmals zum Schweizer Behindertensportler des Jahres gewählt.

Ob in der Abfahrt, im Super-G oder im Riesenslalom, an Théo Gmür gab es an den Paralympics im März kein Vorbeikommen. Der 22-Jährige aus Haute-Nendaz, der seit dem dritten Lebensjahr wegen eines Hirnödems halbseitig gelähmt ist, sicherte sich in der Kategorie "Stehend" dreimal Gold. Damit krönte der Senkrechtstarter seinen rasanten Aufstieg, der mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille im Riesenslalom im Januar 2017 begonnen hatte.
Bei der Ankunft in Südkorea habe er sich eine Medaille gewünscht, sagte Gmür, der im vergangenen Jahr mit dem Gewinn des Gesamtweltcups bereits einen Coup gelandet hatte.
Dann sei sein Appetit immer grösser geworden, so der Paralympics-Debütant. Mit seinen Erfolgen erlangte Gmür innerhalb kürzester Zeit nationale Berühmtheit. Unter den Gratulanten war nach dem Meisterstück in seiner Paradedisziplin Riesenslalom auch Bundesrat und Sportminister Guy Parmelin.
Als einziger Schweizer Medaillengewinner rettete Gmür auch die Ehre der 13-köpfigen Delegation von Swiss Paralympic. Als Belohnung durfte er an der Schlussfeier die Schweizer Fahne tragen.
Der Romand, der auch gut Deutsch spricht, setzt sich auch abseits der Skipisten klare Ziele. Parallel zum Spitzensport absolviert er an der Eidgenössischen Hochschule in Magglingen ein Sportstudium. Mit erst 22 Jahren dürfte sein Erfolgshunger noch lange nicht gestillt sein.
Foto: PPR Media Relations

27.09.2021

Die Highlights von Tokyo 2020

Tokyo 2020 ist Geschichte. Und Geschichte geschrieben haben die Para-Athlet*innen. Sie kehrten mit 14 Medaillen von den Paralympics heim. So viele waren es seit den Sommerspielen in Athen 2004 nicht mehr. Das Video von SRF zeigt die Highlights.
Weiterlesen
16.09.2021

Geberit wird neuer Supplier von Swiss Paralympic

«Das Beste für die Besten». Nach diesem Motto geht Geberit nach den erfolgreichen Paralympics in Tokio eine Partnerschaft mit Swiss Paralympic ein. Das Unternehmen für Sanitärprodukte mit Sitz in Rapperswil-Jona unterstützt die Stiftung als Supplier in den kommenden zwei Jahren.
Weiterlesen
13.09.2021

Karin Suter-Erath beendet erfolgreiche Spitzensportkarriere

An den paralympischen Spielen in Tokio krönte Badmintonspielerin Karin Suter-Erath ihre Karriere mit einem herausragenden fünften Platz im Einzel und einem vierten Rang im Doppel. Nun tritt sie vom Leistungssport zurück.
Weiterlesen