3. April 2024

Swiss Paralympic hat acht Leichtathlet*innen für die WM vom 17. bis 25. Mai 2024 in Kobe, Japan selektioniert: Fabian Blum (Pfaffnau), Beat Bösch (Nottwil), Philipp Handler (Zürich), Alexandra Helbling (Nottwil), Tanja Henseler (Sempach), Licia Mussinelli (Derendingen), Abassia Rahmani (Winterthur) und Elijah Thommen (Gelterkinden).

Mit acht Athlet*innen wird die Schweizer Delegation an den elften Para Leichtathletik Weltmeisterschaften teilnehmen. Vom 17. bis 25. Mai kämpfen die Schweizer Sportler*innen unter 1.000 Athlet*innen aus mehr als hundert Nationen um die begehrten Medaillen. Insgesamt werden 171 Medaillenwettbewerbe (93 der Männer, 77 der Frauen und eine Mixed) im Kobe Universiade Memorial Stadium ausgetragen.

Mit Philipp Handler, Abassia Rahmani und Elijah Thommen werden drei Sportler*innen die 100 Meter sprinten. Der 19-jährige Elijah Thommen wird in Kobe seine ersten WM-Erfahrungen sammeln. Neben dem 100 Meter-Sprint wird der Baselbieter im Weitsprung am Start stehen. Die Schwyzer WM-Silbermedaillengewinnerin im Weitsprung Elena Kratter verzichtet aufgrund der Paralympics-Vorbereitung auf die Teilnahme in Kobe. Sie hatte der Schweiz bereits einen Quotenplatz an der WM 2023 gesichert.

Der Luzerner Fabian Blum, welcher an der vergangenen WM in Paris mit Silber glänzte, sowie Beat Bösch, Alexandra Helbling und Licia Mussinelli werden die Schweiz in der Rollstuhlleichtathletik in Japan vertreten. Auch Tanja Henseler wird erstmals an der WM teilnehmen, sofern ihre Klassifizierung Ende April bestätigt wird. Catherine Debrunner, Manuela Schär, Marcel Hug und Patricia Eachus verzichten ebenfalls aus Gründen der Paralympics-Vorbereitung auf die WM-Teilnahme. Auch sie hatten bereits an der WM 2023 in Paris Quotenplätze für Paris 2024 geholt.

Für die ersten Austragung der Para Leichtathletik Weltmeisterschaften in Ostasien, sowie die dritte Ausgabe in Asien nach Doha 2015 in Katar und Dubai 2019 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sind die Ziele klar gesteckt: «Wir wollen unsere persönlichen Bestleistungen abrufen, international möglichst mithalten können und versuchen, weitere Quotenplätze für die Paralympics in Paris zu sichern», so Gregor Boog, der Nationaltrainer der stehenden Leichtathlet*innen von PluSport.

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