22. Juni 2026

Der Bundesrat stärkt dem Projekt Switzerland 2038 den Rücken: Mit seinem heutigen Entscheid bekräftigt er die Unterstützung für die Schweizer Kandidatur zu Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038. Für Switzerland 2038 ist dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die entscheidende parlamentarische Phase.

Anlässlich einer Medienkonferenz in Bern hat der Bundesrat heute seine Unterstützung für das Projekt Switzerland 2038 bekräftigt. Damit erhält die Schweizer Kandidatur zusätzlichen politischen Rückenwind. Die verabschiedete Botschaft bildet die Grundlage für die politischen Beratungen in National- und Ständerat.

Einmalige Chance für die Schweiz

Die Schweiz hat die Chance, erstmals seit 1948 wieder Olympische und erstmals überhaupt Paralympische Winterspiele auszurichten. Der vom IOC gewährte Privileged Dialogue gilt exklusiv für die Schweiz und läuft bis Ende 2027.

In den vergangenen Monaten standen die Botschaft des Bundesrates vom Januar 2026 und die öffentliche Vernehmlassung mit überwiegend positiven Rückmeldungen im Zentrum. Mit der heutigen Botschaft wurde nun ein wichtiger politischer Meilenstein erreicht. Das Projekt stärkt die Nachwuchsförderung, die Ausbildung und die langfristige Entwicklung der Strukturen im Schweizer Sport. Die gfs.bern-Studie unterstreicht die Bedeutung dieses Aspekts eindrücklich: 74 % der Bevölkerung sind der Ansicht, dass Olympische und Paralympische Winterspiele eine Generation junger Sportlerinnen und Sportler prägen und positive Impulse für Jugend und Gesellschaft setzen würden.

Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin von Swiss Olympic, bekräftigt:

«Mit dem heutigen Entscheid des Bundesrats erhält Switzerland 2038 nun auch die so wichtige Unterstützung der Landesregierung. Das zeigt, wie überzeugend das Projekt auf Sport, Politik und Gesellschaft wirkt und wie Switzerland 2038 alle hinter einer gemeinsamen Vision vereint, die den Schweizer Sport nachhaltig stärkt und kommende Generationen inspiriert.»

Laurent Prince, Vize-Präsident von Swiss Paralympic und gleichzeitig Vize-Präsident des Vereins Switzerland 2038 meint: «Die Spiele in der Schweiz sind eine grosse Chance nicht nur für den Sport, sondern auch für die Stärkung der gesellschaftlichen Inklusion. Themen der Barrierefreiheit, Teilhabe am gesellschaftlichen und sportlichen Leben und die Sichtbarkeit von Menschen mit einer Behinderung werden in diesem zukunftsweisenden Projekt gefördert.»

Sportverbände mit grosser Strahlkraft

Das Projekt wird von Schweizer Wintersport-Verbänden getragen, die über langjährige Erfahrung mit internationalen Grossanlässen verfügen. Dazu zählen etwa die Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich und Fribourg 2026, die Biathlon-Weltmeisterschaft 2025 in Lenzerheide sowie die im kommenden Jahr stattfindende Alpine Ski-Weltmeisterschaft in Crans-Montana und die Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Lausanne. Switzerland 2038 steht für Professionalität, Verantwortung und realistische Planung. Die breite sportliche Trägerschaft stärkt die Glaubwürdigkeit des Projekts und zeigt, dass die Schweizer Sportwelt geschlossen hinter dem Vorhaben steht.

Switzerland 2038 setzt konsequent auf bestehende Infrastruktur, fördert den Kompetenzaufbau im Eventmanagement, stärkt die olympische und paralympische Inklusion und schafft Wirkung weit über das Jahr 2038 hinaus. Die langfristige Legacy für den Sport sowie für das ganze Land ist ein zentrales Anliegen des Projekts – ein Vermächtnis, das Generationen überdauern soll.

Weitere Informationen:

Home | Switzerland 2038

Medienmitteilung des Bundes

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