Milano Cortina 2026 DE 13. März 2026

Der 24-jährige Snowboarder erlitt vor einer Woche eine Gehirnerschütterung – nun erlebt er ein Happy End in Cortina: Er holt Silber im Banked Slalom.

Was für eine Geschichte! Was für ein Happy End! Snowboarder Fabrice von Grünigen fährt im Banked Slalom hinter dem Italiener Emanuel Perathoner auf Rang 2 – und das nach Tagen, in denen er um seinen Start in Cortina bangen musste.

Im ersten offiziellen Crosstraining hatte sich der 24-Jährige bei einem heftigen Sturz eine mittelschwere Gehirnerschütterung zugezogen. Von Grünigen, einer der Schweizer Debütanten an den Paralympics, verpasste den ersten Wettkampf – und wusste nicht, ob er sich bis zum Slalom erholen würde.

Der Saanenländer kämpfte sich zurück – auch dank optimaler Betreuung durch Teamärztin Marion Grögli und Physiotherapeutin Nadja Hartmann. «Bei ihnen war ich in den besten Händen», sagt von Grünigen. «Es geht mir wieder gut.»

Und dann lieferte er – am Freitag, dem 13. Der gross gewachsene Athlet, der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, feierte den bedeutendsten Erfolg seiner noch jungen Karriere.

 

Von Grünigen steht erst in seiner dritten Weltcupsaison und investiert immer mehr in den Sport. Während der Saison ist er als Profi unterwegs – ansonsten arbeitet er in einem Teilpensum als Mechaniker.

 

Aron Fahrni auf Rang 5

Keine zweite Medaille gab es für Aron Fahrni, der im Cross am vergangenen Sonntag Bronze gewonnen hatte. Am Ende fehlten dem Emmentaler lediglich 14 Hundertstel auf das Podest. «Im ersten Lauf fehlte ein bisschen die Aggressivität, im zweiten Durchgang beging ich einen grossen Fehler», erklärte er.

Alles in allem zog er aber ein positives Fazit seiner ersten Winterspiele: «Ich hatte Spass am Fahren, wollte diese Freude auch nach aussen tragen und finde es cool, dass ich eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen darf.»

 

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