Milano Cortina 2026 DE 11. März 2026

Der erst 19-jährige Athlet überzeugte in der Alpinen Kombination mit Rang 9. Nach dem Super-G verbesserte er sich noch um zwei Ränge.

Es sind seine ersten Paralympics – und bei seinem dritten Einsatz fuhr er bereits in die Top 10: Emerick Sierro sorgt in der Kategorie Stehend für das beste Schweizer Resultat in der Alpinen Kombination. Nach dem 11. Rang im Super-G am Vormittag verbesserte sich der 19-jährige Waadtländer mit einem bemerkenswerten Auftritt im Slalom auf den starken 9. Rang. Und das, obwohl die Bedingungen nicht eben ideal waren.

 

«Es ist ein unglaubliches Resultat. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte er danach. «Ich war weniger nervös als in den zwei Rennen zuvor.» Das macht Lust auf mehr. Sierro freut sich jetzt schon auf den Riesenslalom am Freitag – nach dem intensiven Programm nun aber zuerst einmal auf einen ruhigen Mittwoch.

 

Nicht im Einsatz stand Ueli Rotach, der erst am Freitag sein zweites Rennen bestreiten wird. Auf einen Start verzichtete Théo Gmür nach seinem Sturz am Vortag im Super-G.

 

Pech hatte Doppel-Paralympics-Sieger Robin Cuche. Er schied nach gut 45 Sekunden im Super-G aus. Zuerst blieb der 27-Jährige liegen, signalisierte aber bald darauf: alles okay. Danach erklärte er: «Das Schienbein ist etwas geschwollen und tut weh, aber es ist nicht so schlimm.»

 

In der Kategorie Sitzend schied Pascal Christen im Super-G aus. Christophe Damas schloss den Super-G als 19. ab, wurde aber wie Christen nicht klassiert: Er brachte seine Slalomfahrt nicht ins Ziel.

 

v.l.n.r im Rahmen des «Swiss Olympic Coach Award 2026» am Dienstag, 27. Oktober 2026 in der Sport-Toto-Halle, Magglingen. Swiss Olympic/KEYSTONE/Dominic Bruegger
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