Gelungene Eröffnungsfeier in Cortina

Die Schweizer Delegation mit Fahnenträger Théo Gmür an der Spitze wurde im House of Switzerland von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider begrüsst.
Klein, aber fein: So hatte Tom Reulein, der Chef de Mission, die Schweizer Paralympics-Delegation im Vorfeld der Winterspiele mehrmals genannt. Klein, aber fein war dann auch die Eröffnungsfeier im House of Switzerland in Cortina.
Aus logistischen Gründen – wegen des langen Fahrtwegs und weil pro Nation nur zwei Athleten und zwei Staffmitglieder teilnehmen durften – hatte Swiss Paralympic bereits lange vor Beginn der Paralympics entschieden, die Reise ins Amphitheater von Verona nicht anzutreten. Andere Nationen boykottieren die Eröffnungsfeier, da russische und belarussische Athleten unter eigener Flagge antreten dürfen.
Im House of Switzerland wurde stattdessen um 17.30 Uhr im kleinen Rahmen gefeiert. Zum italienischen Klassiker «Felicità», der das Glück in all seinen Facetten besingt, begab sich die Delegation, angeführt von Fahnenträger Théo Gmür, auf die Bühne. Dort wurde wenig später auch Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider begrüsst.
Für die Eröffnungsfeier und die Abfahrt am Samstag angereist, beglückwünschte sie die Athleten und betonte: «Es erfüllt mich mit Freude, dass der Para-Sport in den kommenden Tagen im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.»
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Inneren, die auch für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zuständig ist, wünscht sich, dass diese Aufmerksamkeit nicht mit der Schlussfeier endet, sondern darüber hinaus wirkt: «Damit viele Menschen inspiriert werden.»


