News

31.3.2010 - Verkauf Vancouver-Bekleidung

Ab sofort können die Restposten der Swiss Paralympic Team 2010-Bekleidung gekauft werden.

Bestellungen können per Mail an: mail(at)swissparalympic.ch oder über Telefon 031 359 73 50 aufgegeben werden.

Switcher-Bekleidung

Descente-Jacke

Damen: Vorhandene Grössen und Preisliste

Herren: Vorhandene Grössen und Preisliste

____________________

24.3.2010 - Empfang im Erlacherhof

Der Empfang im Erlacherhof Bern hätte strahlender nicht sein können: die Athletinnen und Athleten strahlten, die Medaillen glänzten und die Frühjahrssonne tat das Ihrige dazu, um den Paralympioniken ein "herzliches Willkommen zuhause" zu bereiten.


Die Medaillengewinner: Christoph Kunz (rechts) und Michael Brügger


Die Athletinnen und Athleten inmitten ihrer Fans


Keiner zu klein, ein grosser Fan zu sein.


Das Curlingteam mit Bundesrat Ueli Maurer


Bundesrat Ueli Maurer, Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer und Swiss Paralympic Präsident Thomas Troger hören der Begrüssungsrede von Stadtpräsident Alexander Tschäppät zu.


Die Apéro Häppchen vom Hotel Bern, die kühlen Drinks von cool&clean.

_____________________

21.3.2010 - Newletter Nr. 11

Lesen Sie hier den letzten Newsletter von den Paralympics 2010in Vancouver.

_____________________

20.3.2010 - Newsletter Nr. 10

Heute einem Interview mit Generalkonsul Walter Deplazes. Zum Newsletter.

_____________________

19.3.2010 - Empfang der Delegation

Der Empfang der Delegation findet statt am Dienstag, 23. März 2010, 13.30 - 15.00 Uhr im Erlacherhof, Junkerngasse 47, Bern.

Die Wegbeschreibung zum Erlacherhof kann hier heruntergeladen werden.

Wir empfehlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen oder das Auto im Parkhaus "Rathaus" oder auf dem Parkplatz "Klösterlistutz" (beim Bärengraben) zu parkieren. Beide Parkmöglichkeiten sind auf der Wegbeschreibung eingezeichnet.

_____________________

19.3.2010 - Newsletter Nr. 9

Der Newsletter enthält Gold und Silber und mehr.

_____________________

18.3.2010 - Newsletter Nr. 8

Der Newsletter Nr. 8 lesen.

_____________________

17.3.2010 - Empfang der Delegation

Am Dienstag, 23. März 2010 findet der Empfang der Delegation im Erlacherhof in Bern statt.

Die Delegation, welche am Morgen auf dem Flughafen Genf landet, wird um 13.30 Uhr im Bern erwartet.

Wer das Swiss Paralympic Team 2010 zuhaus willkommen heissen will, ist herzlich zum Empfang eingeladen.

_____________________

17.3.2010 - Newsletter Nr. 7

Der Newsletter von heute ist da.

_____________________

17.3.2010 - Christoph Kunz gewinnt Silber! - Interview

Benni Raich der Schweiz

Mit dem Gewinn der Silbermedaille hat Christoph Kunz ein erstes Ziel erreicht und sich einen Traum erfüllt. Noch stehen an den Paralympics drei weitere Disziplinen auf dem Programm.

Christoph Kunz, unter uns, was haben Sie beim Überqueren der Ziellinie gedacht?
Kunz: "In jenem Moment war es wohl besser, die Frage nicht zu stellen. Nun sieht es anders aus. Ich freue mich über die Silbermedaille. Zuerst war eine gewisse Enttäuschung über den verpassten Sieg da. Aber nicht lange. Auch die Siegerehrung habe ich genossen."

Wie oft haben Sie im Vorfeld tatsächlich auf einen solchen Moment gehofft?
Kunz: "Ich habe mir speziell während der Olympischen Spiele, als Defago oder Janka Gold gewannen, vorgestellt wie es wohl wäre. Nun weiss ich wie es ist. Aber ich wünsche mir, dass die Nationalhymne auch einmal für mich gespielt wird."

Was nicht ist, kann noch werden.
Kunz: "Die Chance besteht. Noch sind drei Disziplinen ausstehend, in denen ich noch den einen oder andern Erfolg erreichen könnte. Aber zuerst geniesse ich die Silbermedaille und dann sehen wir weiter."

Was verbindet Sie mit dem Österreicher Benjamin Raich?
Kunz: "Ich kenne ihn nicht persönlich."

Aber vom Naturell und Ihren Fähigkeiten sind Sie wie er.
Kunz: "Benni Raich ist mir äusserst sympathisch. Er braucht keine grossen Worte, sondern zeigt Leistung. Auch nach Niederlagen bleibt er in Interviews immer sportlich fair. Für mich ist er eine grosse Sportlerpersönlichkeit. Ich verfolge seinen Weg noch lange."

Aber Carlo Janka hat den Gesamtweltcup gewonnen.
Kunz: "Das gönne ich ihm. Wenn nicht Janka, dann Raich. Auch er hätte es verdient gehabt."

Ist es so wie Sie es sich vorgestellt haben, wenn man eine Medaille in der Hand hält?
Kunz: "Es ist ein schönes Gefühl, das Lust auf mehr macht. Ich kann nun befreiter zu den nächsten Rennen starten, weil ich bereits eine Medaille habe. Hinterher rennen ist schwieriger."

Ein strahlender Christoph Kunz mit Trainer Christoph Gyr.

_____________________

16.03.2010 - Newsletter Nr. 6

Der Skifahrer Thomas Pfyl wurde siebter im Slalom. Mehr dazu im Newsletter.

_____________________

15.3.2010 - Newsletter Nr. 5

Die sehbehinderte Nadja Baumgartner und Guide Chiarina Sawyer verpassen um 2.64 Sekunden das Podest. Schaut rein.

_____________________

14.3.2010 - Newsletter Nr. 4

Die Curler und Bruno Huber hatten ihren ersten Einsatz. Das und mehr im Newsletter Nr. 4.

_____________________

13.3.2010 - Newsletter Nr. 3

Ab heut gilt's ernst. Mehr dazu im Newsletter.

_____________________

12.3.2010 - Newsletter Nr. 2

Vom Wetter und seinen Streichen und mehr im heutigen Newsletter.

_____________________

11.3.2010 - Der erste Newsletter ist da!

Nicht verpassen und reinschauen.

_____________________

10.3.2010 - Blogg von Christoph Gyr, Monoskiteam

Vancouver Tag 5
Jeder Tag hier in Vancouver ist ein Abenteuer. Das Wetter, die Leute, der Schnee und die Stimmung im Team, sowie im Village nehmen einem mit auf eine Reise der besonderen Art. Die sitzenden Athle-ten Christoph Kunz und Hans Pleisch haben in den letzten drei Tagen die Akklimatisation abgeschlos-sen und können sich jetzt voll aufs Ski fahren konzentrieren. Heute haben sie bei besten Bedingungen ein paar Geländesprünge ausprobiert um sich auf den Zielsprung bei der Abfahrt vorzubereiten. Am Nachmittag gibt's ein paar Kraftübungen im unglaublich, überdimensionalen Paralympischen Kraft-raum. Alles ist hier drei Nummern grösser als an allen anderen Wettkämpfen im behinderten Sport. Deshalb kommen wir uns zuweilen etwas klein vor, aber die Wichtigkeit der Sache wird uns deshalb umso bewusster. Das heisst aber nicht, dass wir die Zeit hier nicht voll geniessen können …

Vancouver Tag 3/4
Gestern verbrachten wir unseren dritten Tag in Whistler. Wir haben unsere Wohnungen bekommen und sind zum ersten Mal auf den Skis durch die Berge von Whistler gecarvt. Es war ein fantastisch sonniger Tag, der uns gestern das gute Gefühl gab, angekommen zu sein und alles richtig eingeteilt zu haben. Die Unterkunft ist genial. Überall hat es Getränkeautomaten und ein riesiges Zelt mit 24h Stunden Essmöglichkeiten. Von MC Donalds über Continental Breakfast, Pizza bis zum Sushi be-kommen wir hier alles, was wir uns wünschen.
Fitnessräume, Gameräume, drei grosse GMC Jeeps mit denen wir uns bewegen können ... und und und ... einfach übernatürlich.
Heute in der Früh haben wir unsere Abfahrtsski's eingefahren. Am Mittag kamen aber die angekündig-ten Niederschläge und so haben wir den Nachmittag im Fitnessraum verbracht. Jetzt regnet es im Village und oben im Skigebiet gibt es wohl etwas Neuschnee, was wirklich gut ist.

Fotos Tag 3 und 4 und Video "Welcome to Whistler" auf www.swissmonoskiteam.ch

Vancouver Tag 2
Vancouver ist eine tolle Stadt. Heute haben wir das Aquarium besucht und sind durch die Innenstadt spaziert. Die Dimensionen in dieser Stadt sind gigantisch. Ausserdem sind die Olympics und Paraly-mics so präsent, dass wir an jeder Strassenecke angesprochen werden und man uns alles Gute wünscht. Die Leute sind extrem offen und ebenso erleben wir hier eine wunderbare Anpassung.
Morgen gehen wir auf die Ski's nach Whistler und werden das Skigebiet auskundschaften und erste Materialtest durchführen.


Übrigens ... wie immer ... Fotos vom Tag 2 auf www.swissmonoskiteam.ch

Vancouver Tag 1
Vancouver und die Paralymics, wie sie wirklich sind und was wirklich geschieht. Hier erfährt ihr hautp-nah, was wirklich mit den Mitgliedern des Swiss Monoski Team passiert. Schneller und näher als alle Info's welche ihr sonst bekommt. In den nächsten Tagen werde ich Euch so aktuell informieren, wie es mir nur möglich ist. Ihr, die unsere Homepage regelmässig besucht, bekommt jetzt einen Sonderstatus ...
Die Anreise verlief sehr ruhig. Wir haben in Vancouver für die nächsten zwei Tag ein Hotel in Down-town bezogen und werden uns morgen in der Früh an die Anklimatisierung machen. Ein Tag Vancou-ver am Freitag und ein Tag auf dem Schnee in Whistler sind geplant.
Es ist jetzt 1.23 Uhr in der Nacht. Hans, Guggi und ich waren noch auf ein Bier in der Stadt. Jetzt sind alle im Bett und versuchen der Zeitumstellung gerecht zu werden. Ich denke, dass wir bis in zwei Ta-gen alles im Griff haben, was die Zeitumstellung anbelangt und dann können wir wieder normal trai-nieren.


Die Fotos von der Reise findet ihr unter www.swissmonoskiteam.ch

_____________________

9.3.2010 - Swiss Paralympic Team 2010 offiziell im Village in Whistler begrüsst

Gestern fand in Whistler die Team Welcome Ceremony statt. Während dieser kurzen Zeremonie werden die angereisten Teams durch den Village Mayor (Bürgermeister des olympischen Dorfs) begrüsst. Zur Einstimmung werden die Flaggen der teilnehmenden Nationen gehisst und die Nationalhymne gespielt.

Der Chef de Mission des Schweizer Team, Ruedi Spitzli, und die kanadische Mayor des Villages in Whistler, Frau Marni Abbott-Peter, überreichten sich während dieser Zeremonie ihre Willkommensgeschenke.

Am Ende der Willkommenszeremonie wurde die Schweizer Delegation vom Paralympic Maskottchen Miga herzlich begrüsst.

Das Rollstuhl-Curling Team, das im Village in Vancouver untergebracht ist, verpasste leider die Welcome Ceremony. Ihr Busfahrer hatte sich bereits in Vancouver verfahren.

Fotos zur Welcome Ceremony finden Sie in unserer Fotogalerie.

_____________________

5.3.2010 - Newsletter zu den Paralympics abonnieren!

Täglich das Neuste von den Paralympics in der Mailbox? Wissen, was in den beiden Villages Whistler und Vancouver läuft? Dann gleich den Newsletter bestellen.

_____________________

5.3.2010 - Menschen und Horizonte

DRS 1 sendet am 21. März 2010 um 14 Uhr ein Porträt über die Rollstuhl-Curlerin Claudia Hüttenmoser.

_____________________

5.3.2010 - Paralympics 2010 auf Radio Pilatus

Radio Pilatus sendet einen Bericht über die Paralympics in Vancouver. Beitrag hören

_____________________

01.03.2010 - Radio DRS 1 Sendung Zeitreise zur Geschichte der Paralympics

Radio DRS 1 hat am Sonntag in der Sendung Zeitreise einen Bericht über die Paralympics ausgestrahlt. Hören Sie rein!

_____________________

24.2.2010 - Der Team Guide ist da!

Der Team Guide mit den Porträts der Athletinnen und Athleten, Wissenswertem zu den Paralympics und Infos zu den beiden Austragungsorten Whistler und Vancouver ist da.

_____________________

22.2.2010 - "Vancouver und Whistler, wir kommen!"

Die 16 selektionierten Athletinnen und Athleten sowie deren 20 Betreuer und Betreuerinnen durften an einem Team(bildungs)tag in Rothrist die Ausrüstungen für die Paralympics beziehen. Die letzte Etappe auf dem Weg nach Vancouver hat begonnen.

Am 2. Februar 2010 wurden die Olympioniken bei Rivella mit den offiziellen Kleidern ausgerüstet. 18 Tage später erhielten an gleicher Stelle auch die Alpinen (9), Nordischen (2) und Curler (5) mit einem Handicap ihre mehrteiligen Ausrüstungen. Statt dem Logo von Swiss Olympic ziert bei den Behindertensportlern jenes von Swiss Paralympic die Jacken, Pullover, T-Shirts, Taschen und sonstigen Utensilien. Die Kleider lassen auch Thomas Pfyl, Christoph Kunz und Co. in einem andern Licht erscheinen. Vielleicht werden sie dadurch wie Simon Ammann sogar zu Lichtgestalten.

Chef de Mission Ruedi Spitzli (Nottwil) und sein Team nützten die Gelegenheit, die gesamte Delegation über die Reise, die Besonderheiten von Vancouver/Whistler und die Wettkämpfe zu informieren. "Die Olympischen Spiele sorgen bei mir für einen zusätzlichen Kick", spürte Monoskifahrer Christoph Kunz (Sieger der Abfahrt von Sestriere) den paralympischen Geist bereits drei Wochen vor Eröffnung (12. März) der Winterspiele.

Dank an Rivella
Immer wieder beeindruckend wirkt die "Schlacht" am Kleiderbüffet. Das Swiss Paralympic-Team hatte unter Leitung von Veronika Roos (Generalsekretärin Swiss Paralympic) und Therese Müller (Sport Swiss Paralympic) die Reisetasche den individuellen Angaben entsprechend bereit gestellt, doch seit Mai 2010 schienen sich einzelne Körperformen und Fussgrössen leicht verändert zu haben. So erinnerte die Umtauschorgie an die Kaufhaustage nach Weihnachten.

Ein besonderes Lob verdiente sich das Rivella-Team. Wer bereits bei der Olympia-Abgabe dabei war, durfte mit Freude feststellen, dass die Paralympiker über sieben Stunden auf gleich hohem Niveau betreut und bedient wurden wie Cuche, Lambiel und Co. Viele sprechen davon, Rivella tat es auf sympathische Art. Sollte sich die Teambildung positiv auswirken, darf in Rothrist darauf hingewiesen werden, der Grundstein sei in der Rivella Lounge gelegt worden.

Fotos findet ihr in der Fotogalerie!

_____________________

18.2.2010 - Medienmitteilung

15 Athletinnen und Athleten sowie eine Guide für die Paralympics in Vancouver selektioniert. mehr dazu...

_____________________

2.2.2010 - Vorschau

Alpine übernehmen die Leaderrolle
Zwei Medaillen setzt sich die Schweizer Teamleitung an den Paralympics in Vancouver (12.-21. März 2010) als Minimalziel. Die Medaillen-Hoffnungen ruhen vor allem auf den Alpinen. Der Delegation gehören zudem ein Rollstuhl-Curling-Team sowie Langläufer-/Biathleten an.

An den Winter-Paralympics vor vier Jahren in Turin begann eine neue Zeitrechnung. Durch die Zusammenlegung der Klassen in die drei Kategorien ‚Sehbehindert/Blind', ‚Sitzend' und ‚Stehend' wurde es für die Sportlerinnen und Sportler mit einem Handicap schwieriger, in die Medaillenränge zu carven oder gleiten. Für die Schweiz gewann einzig der Schwyzer Thomas Pfyl (Hemiplegie rechts) stehend eine Silber- und Bronzemedaille im Slalom/Riesenslalom.

Der am 1. Januar 1989 geborene Thomas Pfyl gewann seit Turin zweimal den Gesamtweltcup (2006/07 und 2007/08) und stand bisher in allen fünf Alpin-Disziplinen im Weltcup oder an Titelkämpfen auf dem Podest. Auf dem gleichen Niveau fährt Michael Brügger (Plasselb), der als Weltcup-Zweiter 2008/09 an seinen vierten Paralympics die erste Medaille anstrebt. Bei den sitzenden Skibob-Fahrern ruhen die Hoffnungen auf Christoph Kunz (Reichenbach), der an der WM 2009 mit den Rängen fünf (Abfahrt) und sechs (Super G) eine Medaille verpasste.

Berechnungssystem
Ein spezielles Berechnungssystem mit einem Zeitfaktor ermöglicht den Leistungsvergleich zwischen den verschiedenen Behinderungsarten innerhalb der drei Kategorien. Ein blinder Abfahrer darf deshalb aufgrund des Handicaps für die gleiche Endzeit langsamer sein als ein sehbehinderter Kollege. Langläufer mit einer Prothese werden anders eingestuft als jene mit zwei. Einzig im Rollstuhl-Curling braucht es das Faktor-System nicht.

Pfyl und Brügger (Missbildung am rechten Bein) starten damit in der gleichen Kategorie, aber sie sind unterschiedlich klassifiziert (Pfyl: LW9-2/Brügger: LW4). "Ich muss deshalb deutlich schneller sein als Thomas. Das System mit der Zusammenlegung ist richtig, doch es lässt sich mit mehr Erfahrungswerten noch verbessern. Manchmal ist es fast unmöglich, an die stärker behinderten Athleten heran zu kommen", analysiert Michael Brügger.

Nationenwertung: Rang 13
15 (Albertville), 16 (Lillehammer 1994), 23 (Nagano 1998/10mal Gold) und 12 Podestplätze (Salt Lake City 2002) waren es bei den Spielen zuvor. Im Nationen-Ranking fiel die Schweiz mit 0/1/1 von Position sieben auf Rang dreizehn zurück. Vorne lagen nach 58 Wertungen in fünf Sportarten Russland (13/13/7), Deutschland (8/5/5) und die Ukraine (7/9/9). Dahinter folgten Frankreich, die USA, Kanada, Österreich und Japan.

Für Chef de Mission Ruedi Spitzli (Nottwil) bleibt die Zielsetzung damit im Vergleich zu Turin 2006 unverändert. "Wir setzen uns wiederum zwei Medaillen als Ziel. Die grössten Chancen rechnen wir uns bei den Alpinen aus. Im Rollstuhl-Curling hängt einiges vom Wettkampfverlauf ab. Für die Langläufer und Biathleten dürfte es noch schwieriger werden, an die Spitze zu gelangen. Im Ice Sledge Hockey sind wir nicht vertreten."


45 Nationen gemeldet
Die Rückkehr unter die Top 10 der weltweit erfolgreichsten Wintersport-Nationen bleibt ein Fernziel des im Haus des Sports Ittigen eingemieteten Swiss Paralympic Committees (SPC). Gemeldet sind 45 Nationen (Turin: 39; Salt Lake: 36). Es ist davon auszugehen, dass es einen neuen Teilnehmerrekord geben wird (Turin: 486; Salt Lake 416). Die Paralympics finden auf den gleichen Anlagen wie die Olympischen Spiele statt.

 

_____________________

2.2.2010 - Splitter zu den Paralympics

Vancouver als Chance nützen
Thomas Pfyl (Schwyz), Ski Alpin, stehend: "Nach Silber und Bronze an den Paralympics in Turin kann mein Ziel nur ‚Podestplatz' lauten. Die Farbe der Medaille wäre nebensächlich. Erstmals habe ich mit Michael Brügger zusammen zwei Wochen in Neuseeland trainiert. Wir sind bestens vorbereitet und bei mir stimmt auch die Abstimmung auf das neue Material."

Nadia Röthlisberger (Worb), Nationaltrainerin Rollstuhl-Curling (Silbermedaillengewinnerin Salt Lake City 2002 im Team von Skip Luzia Ebnöther): "Weil im Rollstuhl-Curling nicht gewischt werden kann, handelt es sich um eine eigenständige Sportart, die sich kaum mit dem Curling der Nichtbehinderten vergleichen lässt. Die Steine müssen genauer gespielt werden, dafür fehlt das athletische Element."

Nadja Baumgartner (Zollikofen), Ski Alpin, blind: "Mein Guide Chiarina Sawyer und ich arbeiten in diesem Winter nicht und konzentrieren uns auf den Sport. Vielleicht hat man nur einmal im Leben die Chance an Paralympics dabei zu sein. Also versuchen wir das Maximum herauszuholen und nicht einfach dabei zu sein."

Walter Spörri (Fischenthal), Nationaltrainer Ski Nordisch: "Gegen die Übermacht aus dem Osten haben unsere Athleten im Biathlon lediglich eine Chance auf eine vordere Klassierung, wenn sie im Schiessen nahezu fehlerfrei bleiben. Im Langlauf vermögen wir dagegen kaum mitzuhalten. Wichtig wäre für den Behindertensport, dass wir dank den Paralympics mehr Nachwuchs rekrutieren könnten."

Michael Brügger (Plasselb), Ski Alpin, stehend: "Bei meinen vierten Paralympics sollte es in Vancouver die erste Medaille werden. Obwohl wir gemessen am Umfeld als Amateure gegen die ausländischen Profis keine Chance haben dürften. Irgendwie spricht es für uns Schweizer, dass wir trotzdem mitzuhalten vermögen. Also volle Attacke."

Claudia Hüttenmoser (Goldach), Rollstuhl-Curling: "Der Erfolg in Prag und vor allem der Sieg gegen Weltmeister Kanada hat gezeigt, dass die Halbfinal-Qualifikation möglich sein müsste. Die zehn Nationen curlen alle auf einem hohen Niveau. Ein schlecht gespielter Stein könnte das Abrutschen in die zweite Ranglistenhälfte zur Folge haben."

Heinz Frei (Etziken), Langlauf (Sommer- und Winter Paralympicsieger): "Wir dürfen uns, und ich schliesse mich ein, keine Illusionen machen. Im Langlauf liegen Podestplätze ausser Reichweite. In Turin war bei den Russen, Ukrainern, Weissrussen und andern Osteuropäern eine Leistungsexplosion unverkennbar. Seither ist das Niveau weiter gestiegen."

Christoph Kunz (Reichenbach), Ski Alpin, sitzend: "Ich versuche in Vancouver wie alle aus der Delegation gut abzuschneiden. Für mich persönlich heisst dies konkret: Das Ziel muss eine Medaille sein. Obwohl das Niveau noch nie so hoch war. 2006 wurde ich in Turin im Riesenslalom Achter. Seither stand ich im Weltcup einige Mal auf dem Podest."

Bruno Huber (Bazenheid), Langlauf/Biathlon, sitzend: "Gut schiessen, kraftvoll schieben, an meine Grenzen gehen: Mehr kann ich nicht tun. Den Rest bestimmt die Konkurrenz."

Manfred Bolliger (Zollikofen), Skip Rollstuhl-Curling: "Wir haben den Aufwand nach dem enttäuschenden zehnten Rang an der WM 2009 in Vancouver deutlich erhöht. Was uns noch fehlt ist die Leistungskonstanz. Deshalb wäre es falsch, eine Medaille zu erwarten. Zwischen Rang eins uns zehn ist alles denkbar.

_____________________

2.2.2010 - Medienmitteilung

Vancouver 2010: Das Swiss Olympic Team und das Swiss Paralympic Team sind bereit

Rothrist, 2. Februar 2010. Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic hat die letzten Entscheide getroffen. Damit steht fest, welche 146 Athletinnen und Athleten die Schweiz an den Olympischen Spielen vom 12. bis 28. Februar 2010 in Vancouver vertreten werden. Es ist die grösste Schweizer Delegation, die je an Olympischen Winterspielen teilgenommen hat. Auch das Swiss Paralympic Team ist bereit und will mit knapp 15 Athletinnen und Athleten in Kanada mit starken Leistungen überzeugen.

Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic hat in den Disziplinen Rodeln, Skeleton, Skicross, Ski Freestyle Aerials, Eisschnelllauf und Nordische Kombination die letzten Athletinnen und Athleten selektioniert.

Damit ist das Swiss Olympic Team 2010 komplett. Nach vier intensiven Jahren der Vorbereitung reisen die 146 Athleten und rund 150 Offiziellen nach Kanada. Nachdem bereits 2006 in Turin die grösste Schweizer Delegation aller Zeiten am Start war, sind es in Vancouver nun noch einmal 16 Athleten mehr. Chef de Mission Erich Hanselmann ist überzeugt, dass die Schweiz mit einem sehr starken Team nach Kanada reist: "Wir sind sehr gut vorbereitet und ich bin überzeugt, dass unsere Athletinnen und Athleten an diesen Winterspielen optimale Rahmenbedingungen vorfinden werden." Gian Gilli, als Headcoach des Swiss Olympic Teams, schätzt das Potenzial der Delegation nicht ganz so gross ein wie vor vier Jahren, als die Schweiz 14 Medaillen gewann. "Aufgrund der Tatsache, dass sich in den letzten Wochen verschiedene Medaillenkandidaten verletzt haben und nicht dabei sein können, sind wir mit zehn bis zwölf Medaillen zufrieden. Das ist aber nur möglich, wenn in Vancouver alles zusammenpasst und unsere Athleten am Tag X ihre Bestleistung abrufen können", so Gilli.

Alle selektionierten Athletinnen und Athleten des Swiss Olympic Team 2010 finden Sie hier: www.swissolympic.ch/team2010

Swiss Paralympic rechnet mit knapp 15 Athleten
Rund zwei Wochen nach Abschluss der Olympischen Spiele beginnen am 12. März in Vancouver und Whistler die Paralympics. Während neun Wettkampftagen tragen die paralympischen Athletinnen und Athleten Wettkämpfe in den Sportarten Ski Alpin, Langlauf, Biathlon, Curling und Ice Sledge Hockey (Schlitteneishockey) aus.
Wie gross die Schweizer Delegation sein wird, kann Chef de Mission Ruedi Spitzli noch nicht definitiv sagen. "Ich rechne mit knapp 15 Athletinnen und Athleten, welche die Selektionshürde nehmen dürften." Aktuell haben fünf Alpine und ein Nordischer die A-Limite erreicht. Das Curlingteam besitzt einen starken B-Wert. "Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten mit B-Limiten werden wir an der Selektionssitzung vom 15. Februar diskutieren", sagt der erfahrene Delegationsleiter. Die gesamte Delegation wird rund 30 bis 35 Personen umfassen. Swiss Paralympic wird die Selektionsentscheide am 18. Februar 2010 definitiv bekanntgeben.


Der Selektionsausschuss von Swiss Olympic:
Gian Gilli (Vorsitz), Headcoach, Leiter Spitzensport und olympische Missionen Swiss Olympic
Marc-André Giger, Generalsekretär in olympischen Belangen, CEO Swiss Olympic
Erich Hanselmann, Chef de Mission
Matthias Remund, Mitglied Exekutivrat Swiss Olympic
Jörg Schild, Präsident Swiss Olympic



Weitere Informationen:
Peter Lüthi, Teamchef Eishockey, Tel. 079 402 77 28
Rahel Schmid, Teamchefin Eislauf, Tel. 079 286 30 44
Hippolyt Kempf, Teamchef Langlauf, Tel. 079 378 51 84
Markus Wasser, Teamchef Bob/Rodeln/Skeleton, Tel. 079 332 89 16
Dierk Beisel, Teamchef Swiss-Ski, Tel. 079 642 03 36
Christoph Perreten, Teamchef Ski Freestyle, Tel. 079 450 26 72
Erich Hanselmann, Chef de Mission Swiss Olympic Team 2010, Tel. 079 622 85 23
Ruedi Spitzli, Chef de Mission Swiss Paralympic Team 2010, Tel. 079 500 89 85
Gian Gilli, Headcoach Swiss Olympic Team 2010, Tel. 079 644 20 09


Sportliche Grüsse

Christof Kaufmann
Leiter Media Services
Swiss Olympic Team Vancouver 2010

Veronika Roos
Generalsekretärin Swiss Paralympic