Paralympic News

28.09.2004
"Ende Feuer" in Athen
Die Paralympics 2004 in Athen sind Vergangenheit. Nach einer rund einstündigen Schlussfeier mit Musik, asiatischen Tanzeinlagen, dem Aufmarsch der Teams und einer Rede von IPC-Präsident Phil Craven erlosch die Flamme. Rund 50'000 Zuschauer beklatschten zum Ende des fast zweiwöchigen Sportfestes die Übergabe der Fahne an eine Delegation aus Bejing, wo 2008 die nächsten Sommer Paralympics stattfinden.


Erfolgreichste von 136 Nationen, die an den 12. Sommer Paralympics teilnahmen, war China. Dessen Team holte insgesamt 141 Medaillen, gefolgt von Australien mit 100 und Grossbritannien (88). Das Swiss Paralympic Team konnte, obwohl nicht in Bestbesetzung angetreten, die im Vorfeld gehegten Erwartungen erfüllen. Mit einem Total von 16 Medaillen - 2 goldene, 6 silberne, 8 bronzene - klassierte es sich in der Nationenwertung an 40. Stelle. Wenn man nur die Anzahl Medaillen wertet (ohne Berücksichtigung Gold, Silber und Bronze) liegt die Schweiz an 29. Stelle.

Herausragender Athlet im 40köpfigen Schweizer Team war Urs Kolly. Der 36jährige Freiburger gewann den Fünfkampf mit neuem Weltrekord sowie den Weitsprung und sorgte so für die einzigen Goldmedaillen. Neben mehreren Arrivierten glänzten, vor allem in den Rollstuhlrennen - auch junge Sportler: Manuela Schär, Sara Tretola und Marcel Hug. Sie alle holten als Neulinge eine oder zwei Medaillen.

Heute Mittwoch Empfang in Zürich-Kloten

Morgen Mittwoch, 29. September, kehrt die Schweizer Delegation aus Athen nach Zürich zurück, wo ihr nach der Ankunft um 16.00 Uhr ein grosser Empfang bevorsteht, zu dem unter anderem auch Bundespräsident Joseph Deiss erwartet wird.