| 15.09.2004 |
| Edith Hunkeler wird die Schweizer Fahne tragen |
| Am Freitag beginnen in Athen die bis 28. September dauernden Paralympics, an denen rund 4'000 Athleten aus 140 Nationen teilnehmen. Die Schweizer Delegation wird bei der Eröffnungsfeier von Edith Hunkeler als Fahnenträgerin angeführt. Gleichentags erhält das Swiss Paralympic Team Besuch von Bundespräsident Joseph Deiss, der abends auch die Ouverture im Olympiastadion mitverfolgen wird. Die Stimmung innerhalb des Swiss Paralympic Teams Teams ist sehr gut und die Athleten brennen auf die am Samstag beginnenden Wettkämpfe. Vorgängig, am Donnerstagabend, sind das Swiss Paralympic Team und dessen Supporter zu einem offiziellen Empfang - zu Ehren von Bundespräsident Joseph Deiss - in der Residenz des Schweizer Botschafters, Pierre Monod, geladen. Zu den prominenten Gästen bei diesem speziellen Anlass zählen auch Adolf Ogi, UNO-Botschafter für Sport, sowie hochrangige Vertreter der Regierung Griechenlands. Für Joseph Deiss steht am Freitag unter anderem eine kurze Visite im Athletendorf auf dem Programm, ehe der Vorsteher des Eidg. Volkswirtschafts-Departementes abends die Eröffnungsfeier verfolgen wird. Zu einem besonderen Erlebnis dürfte diese auch für Edith Hunkeler (Egolzwil) werden. Der 32jährigen Rollstuhlathletin fällt die Ehre zu, die Schweizer Fahne ins Stadion zu tragen. Für ihre Wahl ausschlaggebend waren mehrere Kriterien. Einmal bestreitet die Luzernerin in Athen ihre ersten Paralympics, zudem wurde sie 2003 einmal mehr zur "Sportlerin des Jahres" erkoren und erzielte im Laufe dieses Jahres nebst mehreren Spitzenergebnissen auch einen vielbeachteten Weltrekord über 800 m. ![]() Fahnenträgerin Edith Hunkeler und Heinz Frei Foto: KEYSTONE / Eddy Risch Schwarzenbach fühlt sich besser Beat Schwarzenbach (Galgenen), dessen Teilnahme infolge Bruchs der linken Hand und einem Leberhämatom ungewiss war, hat zusammen mit den anderen Radrennfahrern im Swiss Paralympic Team das Training aufgenommen und fühlt sich, mit kleinen Einschränkungen, wohl. Aus medizinischer Sicht spricht nichts dagegen, dass der 36jährige Schwyzer zu den Wettkämpfen auf der Bahn und auf der Strasse wie vorgesehen antritt. Über die tatsächlichen Einsätze wird jedoch kurzfristig entschieden. Beat Bösch mit Kopfwunde In Athen in eine Klinik gefahren werden musste der Rollstuhl-Leichtathlet Beat Bösch (Grosswangen). Der 33jährige Luzerner hatte bei einem Sturz eine Platzwunde am Kopf erlitten, die mit vier Stichen genäht wurde. |