Vorschau Paralympics Athen, 17. bis 28.9.2004
Vorbereitung
Die Planung beginnt in der Regel mit der Vergabe der Olympischen Spiele und der Paralympics an ein Gastgeberland, sieben Jahre vor Beginn der Spiele.
Die Teilnahme an den Paralympics bedeutet für viele Athletinnen und Athleten das höchste Ziel in ihrer sportlichen Karriere. Drei Jahre vor dem Beginn der Wettkämpfe werden durch das Swiss Paralympic Committee die Selektionsgrundsätze für eine Teilnahme an den Paralympics erlassen. Diese Grundsätze enthalten alle Kriterien, die für einen gezielten Leistungsaufbau von Bedeutung sind und schliesslich zur Selektion der Athletinnen und Athleten führen sollen. Die Kriterien werden von den Sportfachtrainern jährlich überarbeitet und von der Fachkommission Sport des Swiss Paralympic Committees genehmigt. Etwa eineinhalb Jahre vor den Paralympics einigen sich die internationalen Sportverbände des International Paralympic Committee zusammen mit dem Organisationskomitee über die minimalen Leistungsanforderungen in den verschiedenen Sportdisziplinen und die Reglemente zur Festsetzung der Teilnehmerquoten pro Sportart und Nation. Dieses Prozedere betrifft vor allem die Individualsportarten wie Bogenschiessen, Leichtathletik, Rad, Reiten, Schiessen und Schwimmen. Im Tennis qualifizieren sich die Spielerinnen und Spieler über die Weltrangliste des Verbandes. Am Schluss entscheiden das Swiss Paralympic Committee und Swiss Olympic über die definitive Teilnahme.
Die logistische und personelle Planung hat für das Swiss Paralympic Committee im Frühjahr 2002, unmittelbar nach Abschluss der Winter-Paralympics, begonnen.