12. September 2019

Zum Auftakt der Para-Cycling-WM in Emmen (NED) rollen Tobias Fankhauser (Hölstein), Fabian Recher (Spiez) und Heinz Frei (Oberbipp) im Team-Relay auf Rang sieben. Weltmeister wird Italien vor Titelverteidiger USA und Deutschland.

Die Schweiz gewann 2015 an der Heim-WM in Nottwil (3.) letztmals eine Staffel-Medaille. Frei und Fankhauser gehörten schon damals zum Team. Vor einem Jahr in Italien war es Rang fünf. «Mit dem siebten Platz müssen wir in Anbetracht der bisherigen Saisonresultate zufrieden sein. Unsere drei Fahrer haben die Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen. Wir waren 2019 auch schon Neunte. Für unsere Mannschaft ist es ein geglückter WM-Auftakt», betont Nationaltrainer Dany Hirs (Neuenhof).

Überraschend auf Position zwei wurde erstmals an einem Titelkampf der 20jährige Fabian Recher (H4) eingesetzt. «Auf ihn», so Hirs, «bin ich besonders stolz. Er zeigte als technisch starker Fahrer auf der nassen Strecke eine ausgezeichnete Leistung.» Fabian Recher selbst freute sich im Ziel darüber, dass er einige Konkurrenten überholen konnte. Dieses Gefühl war für ihn neu.

Aus taktischen Überlegungen wurde Tobias Fankhauser (H2) als Startfahrer eingesetzt. Wegen der schwierigen Strassenverhältnisse gingen Dany Hirs und Delegationsleiter Andreas Heiniger davon aus, dass es vorne Stürze geben dürfte und der Schweizer im hinteren Teil die Chance haben würde, auswichen zu können. "Unsere Taktik ging auf. Wir wurden nicht in Crash-Situationen verwickelt", sagt Hirs.

Weiter nach vorne ging auf den neun Runden à 1,43 Kilometer (je drei pro Fahrer) für das Schweizer Trio nichts. «Wir sollten realistisch sein. Andere Nationen wie die mehrfachen Weltmeister Italien oder USA könnten zwei Teams mit Medaillenchancen stellen. Ein solches Reservoir an Athleten haben wir nicht», ergänzt Dany Hirs.

Emmen (NED). WM. Para-Cycling. Handbike. Team-Relay: 1. Italien. 2. USA. 3. Deutschland. 4. Spanien. 5. Frankreich. 6. Polen. 7. Schweiz. – 11 klassiert.

Die Fotos von Daniel Streit von der WM finden Sie hier

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Sarah Ennemoser verstärkt das Swiss Paralympic-Team

Die Journalistin Sarah Ennemoser ergänzt ab Januar 2020 das Team von Swiss Paralympic. Die Südtirolerin wird den Bereich Medien & Kommunikation von Célina Hangl übernehmen. Die ehemalige Skirennfahrerin wird nach ihrer Mutterschaft im 50%-Pensum die Bereiche Marketing, Events & Sponsoring weiterentwickeln. «Ich freue mich sehr, weiterhin den Behindertenspitzensport in der Schweiz zu unterstützen. Im Bereich Marketing & Sponsoring ist noch viel Optimierungspotential vorhanden, welches in der Vergangenheit aus Ressourcengründen oft vernachlässigt werden musste. Dies in Angriff nehmen zu dürfen, motiviert mich sehr», kommentiert Célina Hangl.
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